05. Juni 2020 / 12:30 Uhr

Lob für Londoner Geduld: So kommentiert die Presse Timo Werners Wechsel zu Chelsea

Lob für Londoner Geduld: So kommentiert die Presse Timo Werners Wechsel zu Chelsea

Thomas Fritz
Leipziger Volkszeitung
Timo Werner freut sich auf die Herausforderung in England.
Timo Werner freut sich auf die Herausforderung in England. © Getty Images
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Timo Werner und seine Wechselabsichten: Es war eine gefühlt unendliche Geschichte. Bis jetzt. Denn den deutschen Nationalstürmer zieht es endgültig weg von RB Leipzig, hin zum FC Chelsea. Wir haben Reaktionen der internationalen Presse gesammelt.

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Leipzig. „Ein wahrer Coup“, „Transfer-Durchbruch“: Der überraschende Wechsel von Timo Werner von Fußball-Bundesligist RB Leipzig zum englischen Premier-League-Club FC Chelsea hat in der Medienlandschaft ein großes Echo hervorgerufen. Besonders die Insel-Presse sieht in der Verpflichtung des 24 Jahre alten deutschen Nationalstürmers einen möglichen Schritt, um die Hackordnung im englischen Oberhaus kräftig durcheinander zu wirbeln.

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DURCHKLICKEN: So kommentiert die Presse

Daily Telegraph (England): Seit Monaten gab es jede Woche ein neues Gerücht, zu welchem Club er gehen könnte oder wer im Rennen die Nase vorn hat. Trotz dessen ist dieser unbarmherzige 24-Jährige fokussiert geblieben, um zu unterstreichen, dass er einer der gefürchtetsten Angreifer in Europa ist. (…) Bei den Toren pro Minute rangiert Werner derzeit höher als Lionel Messi, Mohamed Salah and Neymar. Zur Galerie
Daily Telegraph (England): "Seit Monaten gab es jede Woche ein neues Gerücht, zu welchem Club er gehen könnte oder wer im Rennen die Nase vorn hat. Trotz dessen ist dieser unbarmherzige 24-Jährige fokussiert geblieben, um zu unterstreichen, dass er einer der gefürchtetsten Angreifer in Europa ist. (…) Bei den Toren pro Minute rangiert Werner derzeit höher als Lionel Messi, Mohamed Salah and Neymar." ©

Werner, der immer wieder mit dem FC Liverpool in Verbindung gebracht wurde, hatte sich nach monatelangen Gerüchten um seine Zukunft für die Mannschaft von Trainer Frank Lampard entschieden. Die Blues werden nicht nur seine festgeschriebene Ablöse in Höhe von rund 55 Millionen Euro an RB Leipzig überweisen, sondern dem Zweiten der Bundesliga-Torschützenliste auch eine kräftige Gehaltserhöhung verschaffen.