20. Juli 2019 / 11:19 Uhr

Tina Punzel springt in den Top-Ten

Tina Punzel springt in den Top-Ten

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Weltmeisterschaft 2019 im Wasserspringen in Gwangju (Südkorea). Drei-Meter-Brett Finale Frauen. Tina Punzel springt einen gestreckten Salto.
Weltmeisterschaft 2019 im Wasserspringen in Gwangju (Südkorea). Drei-Meter-Brett Finale Frauen. Tina Punzel springt einen gestreckten Salto. © dpa
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DSC-Wasserspringerin Tina Punzel wird WM-Zehnte vom Dreimeterbrett. Ein verpatzter letzter Sprung verhinderte einen noch besseren Rang.

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*Dresden. *DSC-Wasserspringerin Tina Punzel hat das Finale vom Dreimeterbrett bei der Weltmeisterschaft im südkoreanischen Gwangju mit dem zehnten Platz abgeschlossen. Damit konnte die 23-Jährige am Freitag ihre Leistung aus Vorkampf und Halbfinale nicht noch mal wiederholen. Durch einige kleine Fehler und einen groben Patzer beim letzten Sprung kam die Ex-Europameisterin auf 281,00 Punkte. Im Vorkampf hatte die Dresdnerin mit 293,05 Punkten Rang sieben und im Halbfinale mit 309,40 Zählern sogar Platz fünf belegt.

„Ein Platz in den Top-Sechs wäre drin gewesen, aber ich war nach dem gestrigen Tag einfach platt“, gab der Schützling von Boris Rozenberg zu. Vor dem abschließenden Zweieinhalb-Delphinsalto lag sie auf Platz sieben. Doch der ging so ziemlich daneben und brachte nur 45 Punkte ein.

DURCHKLICKEN: Das sind die Fotos der Dresdnerin Tina Punzel bei der WM im Wasserspringen in Gwangju

Weltmeisterschaft 2019 im Wasserspringen in Gwangju (Südkorea). Synchronspringen Zehn-Meter-Turm Frauen, Qualifikation. Die Wasserspringerinnen Christina Wassen und Tina Punzel in Aktion. Zur Galerie
Weltmeisterschaft 2019 im Wasserspringen in Gwangju (Südkorea). Synchronspringen Zehn-Meter-Turm Frauen, Qualifikation. Die Wasserspringerinnen Christina Wassen und Tina Punzel in Aktion. © dpa
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Dennoch zeigte sich die EM-Dritte, die bei ihrer fünften WM erstmals das Finale erreicht hatte und damit zugleich den wichtigen Quotenplatz für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Tokio holte, nicht enttäuscht: „Alles in allem bin ich wirklich zufrieden. Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, Top-Ten bei der WM, endlich mal im Finale, dann hätte ich gesagt: Nehme ich“, sagte Tina Punzel, gestand aber: „Es war aber sicher nicht der perfekte Wettkampf.“

Tina verkraftet „Bauchklatscher“ gut

Zuvor hatte sie in den beiden Synchron-Wettbewerben vom Turm und Dreimeterbrett mit ihren jeweiligen Partnerinnen zwei Enttäuschungen verkraften müssen. Vom Turm landete sie mit Christina Wassen auf Rang zwölf, vom Brett verpasste sie mit Lena Hentschel das Finale. Mit der 18-jährigen Lena Hentschel hatte sie im Vorjahr noch EM-Silber gewonnen. Ab Herbst werden beide aber in Dresden gemeinsam trainieren und an ihrem Programm feilen können, denn die Hauptstädterin schlägt dann ihre Zelte in Sachsen auf, will wahrscheinlich auch ein Studium aufnehmen.

Weitere Meldungen vom Dresdner Sport

Zum Abschluss der WM hat Tina Punzel am Sonnabend noch einen Einsatz. Gemeinsam mit Lou Massenberg startet sie im nichtolympischen Mixed-Wettbewerb vom Dreimeterbrett. Vergangenes Jahr holte das Duo EM-Gold in dieser Disziplin, und die beiden wollen sich nun auch im Feld der zwanzig weltbesten Paare gut schlagen.

Der erst 18-jährige Berliner Lou Massenberg konnte zuvor schon bei seinem ersten Einsatz vom Turm recht ordentlich präsentieren. Mit 394,75 Punkten schaffte er es als 16. des Vorkampfes ins Halbfinale, verpasste dann als 17.aber das Finale. Der Ex-Dresdner Timo Barthel verfehlte mit 366,50 Zählern und Platz 21 im Vorkampf das Semifinale. Allerdings machte ihm nur ein grober Fehler (der viereinhalbfache Salto brachte nur 33 Punkte) einen Strich durch die Rechnung, ansonsten wäre zumindest der Einzug ins Halbfinale locker drin gewesen.

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