08. Januar 2022 / 09:16 Uhr

Tischtennis-Fieber in Misburg: Deutschlands beste Frauenteams kämpfen um Pokal

Tischtennis-Fieber in Misburg: Deutschlands beste Frauenteams kämpfen um Pokal

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Gut gelaunt: Chefausrichter Uwe Rehbein (stehend, rechts) mit den Mitorganisatoren Reinhard Otto und Florian Klein (unten). 
Gut gelaunt: Chefausrichter Uwe Rehbein (stehend, rechts) mit den Mitorganisatoren Reinhard Otto und Florian Klein (unten).  © Debbie Jayne Kinsey
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An diesem Wochenende kämpfen Deutschlands beste Frauenteams um den Pokal. Der SPORTBUZZER beantwortet die wichtigsten Fragen zum Tischtennis-Event in Misburg.

Die deutsche Tischtenniselite der Frauen schlägt an diesem Wochenende in Misburg auf. Organisator Uwe Rehbein und sein Team tragen an zwei Tagen das Pokalturnier aus. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

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Was findet wann und wo statt?

Die zweitägige Veranstaltung gliedert sich in das Qualifikationsturnier am Samstag und das darauffolgende Final Four am Sonntag. Das Event findet in der Misburger Sporthalle in der Ludwig-Jahn-Straße statt. Es ist das vierte Turnier dieser Art in Hannover.

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Wie läuft das Turnier ab?

Heute ab 11 Uhr treten beim Qualifikationsturnier die zwölf Teams in vier Dreiergruppen gegeneinander an. Es werden jeweils zwei Einzel sowie ein Doppel gespielt, jeweils über drei Gewinnsätze. Nur die Gruppenersten lösen eines der vier Tickets für die Endrunde. Am Sonntag starten die Halbfinals ab 10 Uhr. Im anschließenden Finale (etwa 14 Uhr) geht es um den Pokalsieg 2022.

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Welche Mannschaften nehmen teil?

Alle acht Teams der ersten Bundesliga sind vertreten, dazu schlagen zwei Mannschaften aus der zweiten und zwei aus der dritten Liga auf. In der Qualigruppe A tritt der Titelverteidiger TTC Berlin Eastside gegen TTG Bingen/Münster-Sarmsheim und NSU Neckarsulm an. Gruppe B: TSV Schwabhausen, TSV Langstadt, MTV Tostedt; Gruppe C: ESV Weil, SV Kolbermoor, Füchse Berlin; Gruppe D: SV Böblingen, TTCV Weinheim, LTTC Leutzscher Füchse.

Wer ist Favorit?

Die Auslosung der Gruppen verspricht Spannung. Die drei Spitzenteams der Bundesliga befinden sich in verschiedenen Gruppen und treffen frühestens im Final Four aufeinander. Topfavorit ist der siebenfache Pokalsieger TTC Berlin mit Nationalspielerin Nina Mittelham. Aber auch Langstadt mit der mehrfachen Europameisterin Petrissa Solja sowie Schwabhausen mit der Nationalspielerin Sabine Winter haben gute Chancen. Ein weiterer Konkurrent mit Ambitionen ist Kolbermoor.

Wo können Fans die Spiele anschauen?

Die zwei Turniertage finden aufgrund der aktuellen Corona-Situation ohne Zuschauerinnen und Zuschauer statt. Interessierte und Tischtennisfans können aber alle Partien des Final Four am Sonntag auf sportdeutschland.tv live verfolgen. Auch ausgewählte Spiele des heutigen Qualifikationsturniers werden dort übertragen.

Monja Nagel