22. November 2020 / 10:52 Uhr

Stets auf Plastikballhöhe: Mitzittern via Liveticker jetzt auch im Tischtennis möglich

Stets auf Plastikballhöhe: Mitzittern via Liveticker jetzt auch im Tischtennis möglich

Ole Rottmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Eine Anzeigetafel muss längst nicht mehr nur in der Sporthalle stehen.
Eine Anzeigetafel muss längst nicht mehr nur in der Sporthalle stehen. © imago sportfotodienst
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Aus der Ferne mit der Lieblingsmannschaft mitzittern? Das ist jetzt auch in den unteren Ligen im Tischtennis über das etablierte Vereinsportal Click-TT möglich - sofern es jemanden gibt, der aktuelle Ergebnisse ins System stellt. Der Detaillierungsgrad der übermittelten Infos liegt ganz beim Reporter.

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Früher blieb oft nur der Videotext. Vor den Internetzeiten war man als Anhänger eines Sportteams auf die Seite mit den Live­ständen – zum Beispiel für die Fußball-Bundesliga – angewiesen. Solange das Ergebnis pinkfarben aufleuchtete, ging der Puls nicht runter. „Spiel läuft noch“ hieß das nämlich. Erst der Wechsel auf Weiß ließ einen durchatmen oder fluchen – je nach Resultat und Gusto.

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Die pixeligen Infotafeln existieren zwar noch, für den Profi- sowie mittlerweile auch den Amateursport gibt es aber längst Onlineliveticker diverser Anbieter – oft garniert mit der Möglichkeit, mehr oder wenige geistreiche Kommentare abzugeben. Auf den TV-Schirm schauen die meisten im Sportkontext daher nur noch, um Begegnungen im Bezahlfernsehen zu verfolgen.

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Neuerdings kann man auch im Tischtennis bei den Partien seines Lieblingsteams mitzittern – solange es jemanden in der Halle gibt, der sich die Mühe des sogenannten Livescorings auf der Plattform mytischtennis.de macht.

Über einen Direktimport in das in der Szene etablierte Vereinsportal Click-TT können Ergebnisse nun bereits begutachtet werden, wenn das Spiel noch gar nicht beendet ist. Lesen kann jeder, zum Tickern ist ein persönlicher Zugang vonnöten. Der Detaillierungsgrad der übermittelten Informationen liegt ganz beim Reporter. „Score einzelne Sätze, ganze Spiele oder auch ein Zwischen- oder Gesamtergebnis“, wirbt die My-Tischtennis-GmbH aus Düsseldorf.


Übrigens: Rot ist das neue Pink, denn Partien, die noch im Gange sind, werden in roten Lettern dargestellt. Zumindest etwas Videotextflair anno 2020.