15. Januar 2020 / 18:38 Uhr

Titel bei den Norddeutschen! Für BVG-Ass Dingler soll's jetzt bei der DM besser laufen

Titel bei den Norddeutschen! Für BVG-Ass Dingler soll's jetzt bei der DM besser laufen

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Lea Dingler vom BV Gifhorn.
Titel verteidigt: Gifhorns Lea Dingler holte bei der Nord-DM erneut Einzel-Gold.
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Beim zweiten Mal war's noch schöner: Im vergangenen Jahr hatte Lea Dingler sich bei der Nord-DM bereits den Einzel-Titel gesichert, in der diesjährigen Auflage gelang dem Badminton-Ass des BV Gifhorn dieses Kunststück wieder - und eine Bronzemedaille im Mixed gab's für Vereinskollegen Dennis Friedenstab obendrauf!

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Ein Erfolg, den Dingler noch höher wertet als den aus 2019. "Letztes Jahr sind einige Konkurrenten ausgefallen, da war es ein bisschen Pflicht zu gewinnen", so Dingler. "Deshalb war es beim zweiten Mal noch schöner."

Das sei allerdings nicht zu erwarten gewesen. "Ich wollte mindestens ins Halbfinale, danach war alles offen", erklärt Dingler ihre Zielsetzung. Zunächst ging's aber im Mixed an den Start: Zusammen mit Ciarán Fitzgerald (SV Harkenbleck) gelangen Dingler zwei Siege, im Viertelfinale war dann aber nach zwei Sätzen gegen BVG-Teamkollege Dennis Friedenstab und Nadine Cordes (VfB/SC Peine) Schluss. Gifhorns Kapitän schaffte es dadurch mit seiner Partnerin ins Halbfinale, wo das Duo gegen Philipp Salow und Sinah Holtschke in drei Sätzen den Kürzeren zog.

Das bedeutete allerdings Bronze und die Qualifikation zur DM. "Ich hatte mit Nadine eine wirklich gute Partnerin. Im Halbfinale war aber ein bisschen mehr drin, wenn wir vorher öfter zusammen gespielt hätten", resümierte Friedenstab. "Für das erste Mal lief's aber gut."

Badminton-Regionalliga: BV Gifhorn - SG VfB/SC Peine. Zur Galerie
Badminton-Regionalliga: BV Gifhorn - SG VfB/SC Peine. ©
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Für Dingler galt das am Folgetag umso mehr: Mit Siegen gegen Samira Gobin (BSC 95 Schwerin), Maren Völkering (PSV Bremen) und (TSV Trittau) schaffte die Gifhornerin den Sprung ins Finale. Dort wartete mit Lena Reder vom SV Berliner Brauereien eine hohe Hürde. "Gegen Lena hatte ich noch nie gewonnen", so Dingler. Den ersten Satz gab sie mit 14:21 ab, entschied dann einen knappen zweiten Satz mit 25:23 für sich. Nach einem guten Start in den Entscheidungssatz "habe ich fünf, sechs Punkte vorn gelegen", erinnert sich Dingler. "Erst dann habe ich daran gedacht, dass ich gewinnen könnte."

Das klappte - und damit geht's für Dingler wieder zur Deutschen Meisterschaft. Dort schied die 24-Jährige im Vorjahr sowohl im Einzel als auch im Mixed schon in der ersten Runde aus. "Die DM ist immer mit viel Aufregung verbunden, und es gibt andere Bedingungen", erklärt Dingler. "Zum Beispiel ist dort die Decke höher, daran gewöhnt man sich nicht so schnell." Besser als 2019 soll's trotzdem laufen: "Ich darf in allen drei Disziplinen spielen - mindestens in einer will ich weiterkommen."

Zum Abschluss gab's in Hamburg erneut Grund zum Jubeln: Im Damendoppel mit Holtschke holte Dingler Bronze. Das Duo unterlag im Halbfinale den späteren Siegern Korsch/Kaja Zabinski (Trittau) in zwei Sätzen. Friedenstab lobte: "Lea hat es sehr gut gemacht. Den Einzel-Titel zu verteidigen ist nicht einfach - Respekt!"

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