19. Januar 2020 / 12:56 Uhr

Titel verteidigt: 1. FC Union Berlin siegt beim Küchen-Werner-Cup (mit Galerie)

Titel verteidigt: 1. FC Union Berlin siegt beim Küchen-Werner-Cup (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Faye Riedel vom TSV Chemie Premnitz wurde zur besten Torhüterin gewählt. © Christoph Laak
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Hallenfußball: Die Berlinerinnen setzen sich ungeschlagen durch. Gastgeber Chemie Premnitz landet auf dem 3. Platz.

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Die Frauen des 1. FC Union Berlin haben ihren Titel beim Hallenturnier um den Küchen-Werner-Cup aus dem Vorjahr verteidigt. In sieben Spielen blieben die Berlinerinnen ungeschlagen und mussten sich lediglich mit einem Remis zufrieden geben. Die Gastgeberinnen vom TSV Chemie Premnitz landeten am Ende auf dem 3. Platz. „Wir hätten besseren Fußball spielen müssen. Die Mädels können es ja. Insofern ist der 3. Platz okay, auch wenn mehr möglich gewesen wäre“, schätzte TSV-Trainer Karsten Skolik nach dem Turnier ein.

In Bildern: Der 1. FC Union Berlin hat den Küchen-Werner-Cup in Premnitz gewonnen.

Die Unionerinnen blieben während des gesamten Turniers ungeschlagen und mussten lediglich gegen die Gastgeberinnen, welche den 3. Platz belegten, ein Unentschieden hinnehmen. Zur Galerie
Die Unionerinnen blieben während des gesamten Turniers ungeschlagen und mussten lediglich gegen die Gastgeberinnen, welche den 3. Platz belegten, ein Unentschieden hinnehmen. © Christoph Laak
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Seine Mannschaft hatte nur schleppend ins Turnier gefunden und sich in der Auftaktpartie 0:0 vom SV Babelsberg 03 getrennt. Und im zweiten Spiel wurde es dann erstmalig richtig laut in der Halle. Als die Handballerinnen des SV Blau-Weiß Wusterwitz das Parkett betraten und Nele Graff zum 1:0 gegen den SV Blau-Weiss Hohen Neuendorf traf, kannte der Jubel keine Grenzen. Die Wusterwitzerinnen mussten sich am Ende aber mit einem 1:1-Unentschieden begnügen und stellten auch weitere Teams während des Turniers vor größere Probleme.

Union startet mit Paukenschlag ins Turnier

Gleich in ihrem ersten Spiel zeigten dann die Spielerinnen des 1. FC Union, dass der Turniersieg nur über sie würde gehen können. Angetrieben von einigen lautstarken Fans spielten die Berlinerinnen sehenswerten Fußball und setzten gleich mit dem 5:1 gegen den SV Medizin Uchtspringe ein Ausrufezeichen. Und auch im weiteren Turnierverlauf hielten sich die Unionerinnen schadlos.

Die Gastgeberinnen hingegen verspielten bereits im dritten Spiel ihre Siegchancen. Nach einem harmlosen Auftritt gegen Uchtspringe musste man sich mit 0:2 geschlagen geben und somit auch um einen Podestplatz zittern. Doch Premnitz behielt die Nerven, trennte sich von der SpG Belzig/FC Stahl 1:1, besiegte Sieversdorf mit 3:1 und trotzte dem großen Favoriten aus Berlin ein 0:0-Unentschieden ab.

Premnitzerinnen sichern sich mit starkem Schlusspurt den Bronzeplatz

Damit hatte man sich zurück in den Kampf um die Podestplätze manövriert. Das abschließende Spiel gegen Hohen Neuendorf musste allerdings gewonnen werden und gleichzeitig durfte Sieversdorf nicht zu hoch gegen Blau-Weiß Wusterwitz gewinnen. Chemie erledigte seine Aufgabe mit 3:1 und Sieversdorf kam nicht über einen 1:0-Erfolg hinaus, weshalb der TSV Chemie sich aufgrund des besseren Torverhältnisses den Bronzerang sichern konnte.

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Ein Finale um Platz eins gab es zwischen Babelsberg 03 und Union Berlin. Beide Mannschaften hatten sich bis dahin lediglich einmal remis getrennt und der Sieger des Duells sollte sich den Titel sichern. Die Berlinerinnen behielten die Nerven, setzten sich mit 2:1 durch und durften den Siegerpokal erneut mit nach Hause nehmen. Für die Premnitzerinnen hatte der Abend aber auch ein versöhnliches Ende: Faye Riedel wurde von den Mannschaftsverantwortlichen zur besten Torhüterin des Turniers gewählt.

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