04. November 2018 / 19:15 Uhr

Titelverteidiger Dresdner SC scheitert in der ersten Pokalrunde - Waibl-Team verliert in Stutgart mit 0:3

Titelverteidiger Dresdner SC scheitert in der ersten Pokalrunde - Waibl-Team verliert in Stutgart mit 0:3

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Die Volleyballerinnen vom Dresdner SC sind in der ersten Pokalrunde am MTV Stuttgart gescheitert.
Die Volleyballerinnen vom Dresdner SC sind in der ersten Pokalrunde am MTV Stuttgart gescheitert. © imago/Sportfoto Rudel
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Zwei Träume sind mit einer Niederlage für die DSC-Volleyballerinnen schon geplatzt. Das Team von Trainer Alexander Waibl verlor in der ersten Runde des DVV-Pokals bei Vizemeister Allianz MTV Stuttgart glatt mit 0:3 (21:25, 25:27, 23:25). Damit müssen sich die Elbestädterinnen von der Titelverteidigung in diesem Wettbewerb verabschieden, aber auch vom erhofften Double.

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Als die Stuttgarterinnen nach 85 Minuten mit einem Aufschlag von Julia Schaefer den ersten Matchball nutzten und danach jubelnd im Kreis tanzten, sprachen die enttäuschten Blicke der DSC-Damen Bände. Lena Stigrot, mit 16 Punkten erfolgreichste Scorerin, konnte ihre Tränen kaum verbergen: „Wir sind super enttäuscht, haben uns das anders vorgestellt“, gestand die 23-Jährige, die auf der Diagonalen die verletzte Piia Korhonen vertrat und ihre Sache sehr gut meisterte. „Wir haben unsere Chancen liegenlassen. Ich denke da nur an den verschlagenen Satzball in Durchgang zwei. Wir machen die Basics einfach nicht gut genug und die blöden kleinen Fehler darfst du dir auf diesem Niveau nicht erlauben, die machen dich kaputt“, fügte die Nationalspielerin traurig an. Zuspielerin Mareen von Römer sah das ganz ähnlich: „Es tut sehr weh. Der Traum, wieder nach Mannheim zum Finale zu fahren, war schon da. Wir hatten in allen Sätzen unsere Chancen, sind immer wieder zurückgekommen, aber am Ende schenken wir das wieder leicht her, man muss eben dann auch den letzten Punkt machen“, ärgerte sich die 31-Jährige, die zugibt: Das ist natürlich nicht das Ergebnis, das wir uns gewünscht haben.“

Natürlich machte es sich bemerkbar, dass Stuttgart mit voller Kapelle antreten konnte, während beim DSC mit Piia Korhonen die Top-Scorerin des Vorjahres ausfiel. Zwar lag es am Ende keinesfalls an ihrer Vertreterin Lena Stigrot, die sich nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr schnell auf der Diagonalen zurechtfindet, aber nach der Partie gab auch Alexander Waibl zu: „Lena fehlte dafür auf Außen.“ Zumal da Nikola Radosova und Katharina Schwabe nicht ihren allerbesten Tag erwischten. Sie scheiterten oftmals an der guten Block- und auch Feldabwehr der Stuttgarterinnen. Beide Fakten bestätigte auch der DSC-Coach: „Wir haben mehr Fehler im Angriff als der Gegner gemacht und auch unsere Block-Feldabwehr war nicht so gut.“

Frust und Wut nach Pokal-Aus

Dennoch hatten die Dresdnerinnen vor allen in den Sätzen zwei und drei gute Chancen, das Momentum auf ihre Seite zu ziehen. So lagen sie im zweiten Abschnitt schon mit 4:10 zurück, zeigten jedoch Moral und kämpften sich nach einigen Wechseln ins Spiel zurück. In der engen Schlussphase vergaben die Elbestädterinnen dann aber einen Satzball, während der Vizemeister seine zweite Chance auch dank eines Dresdner Annahmefehlers nutzte. Auch in Satz Nummer drei lagen die Gastgeberinnen schon mit 16:12 und 22:18 in Front. Erneut bissen sich die Waibl-Schützlinge heran, aber es reichte leider nicht. Zur „MVP“ wurde Maria Segura, die mit zwölf Zählern zweitbeste Punktesammlerin war, gekürt.

Alexander Waibl machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl: „Es kotzt mich an, dass wir verloren haben. Jeder Satz war eng, aber wir hatten ein ganz beschissenes Timing mit unseren Fehlern. Sie kamen immer zu einem Zeitpunkt, wo wir sie nicht brauchen konnten. Wir hatten Chancen, konnten sie aber nicht nutzen.“ Natürlich haderte der 50-Jährige auch damit, dass dieses Top-Spiel in der ersten Runde für sein Team aus zweierlei Gründen einfach zu früh kam: „Die Ausgangslage war schlecht, ich denke, wenn wir komplett sind, können wir Stuttgart schlagen. Und dann finde ich es schon sinnlos, dass es die Auslosung möglich macht, dass zwei solche Teams bereits im Achtelfinale aufeinandertreffen.“ Zugleich aber blickt der Coach schon wieder nach vorn: „Sicher bin ich enttäuscht, aber wichtig ist auch, was können wir aus diesem Spiel für uns lernen, welche Konsequenzen ziehen“, powert Waibl und kündigte an: „Wir werden im Training weiter hart und noch konsequenter arbeiten.“ Kommenden Sonnabend steht nun endlich das erste Heimspiel gegen Erfurt an.

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