13. Februar 2021 / 19:28 Uhr

"Fühlt sich richtig gut an": TK Hannover feiert souveränen Sieg gegen Heidelberg

"Fühlt sich richtig gut an": TK Hannover feiert souveränen Sieg gegen Heidelberg

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Trainerin Juliane Höhne gibt beim TKH die Richtung vor.
Trainerin Juliane Höhne gibt beim TKH die Richtung vor. © Debbie Jayne Kinsey
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Die Basketball-Frauen des TK Hannover haben ihr Heimspiel am Samstag gegen die BasCats Heidelberg deutlich mit 97:71 gewonnen. "Heute hat jede Spielerin ihre Stärken ausgenutzt", lobte Trainerin Juliane Höhne im Anschluss.

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Sie hatten sogar die Chance auf 100 Punkte gegen die BasCats Heidelberg. Es ist ein sicherer Sieg gewesen der Basketballerinnen des TK Hannover in der 1. Bundesliga. Beim 97:71 präsentierte sich der TKH stark, hatte unter den Körben die Lufthoheit und mit Centerspielerin Lisa Koop eine Debütantin, die schon zeigte, wie wertvoll sie ist. 

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„Es fühlt sich richtig gut an, dass es ein souveräner Sieg war. Heute hat jede Spielerin ihre Stärken ausgenutzt“, sagte Trainerin Juliane Höhne. Die ebenfalls vom englischen Erstligisten Newcastle gewechselte Mante Kvederaviciute wurde zwar vorgestellt, wegen Kniebeschwerden aber noch geschont.

Bilder zur Basketball-Partie des TK Hannover gegen die BasCats Heidelberg

Die Bilder zur Basketball-Partie des TK Hannover gegen die BasCats Heidelberg. Zur Galerie
Die Bilder zur Basketball-Partie des TK Hannover gegen die BasCats Heidelberg. ©

Koop wird hart angegangen

Mit Dreiern von Tessa Stammberger und Kapitänin Aliaksandra Tarasava startete der Turnklubb zu Hannover in die verbissen geführte Partie. Koop führte sich prima ein, sie sammelte prompt zwei Rebounds und zog zwei Fouls der Heidelbergerinnen – damit waren die Gäste gut bedient, Koop wurde mehrfach hart angegangen.

„An das köperbetontere Spiel muss ich mich erst wieder gewöhnen, in England ist da nicht so viel erlaubt“, so Koop. Die 113-fache Nationalspielerin verteidigte gut und war zwar immer anspielbar, aber nicht immer erreichten sie die Pässe. Gute Breaks gegen Ende des ersten Abschnitts brachten den TKH auf 23:17 nach vorne. Schrecksekunde nach sieben Minuten: Teja Gorsic blieb nach einem Schlag an den Hals liegen, berappelte sich aber rasch wieder.

Der TKH setzt sich schnell ab

Dreier von Hannah Brown und der erneut starken Finja Schaake sowie Tarasava brachten bescherten Hannover eine 34:21-Führung. Die BasCats trafen in dieser Phase schlecht. Auf 40:24 baute der TKH den Vorsprung aus, leistete sich dann mit einigen Fehlern einen 0:8-Lauf. Stark bei den Heidelbergerinnen: Fallyn Freije, 21 Zähler sammelte sie bis zur Halbzeit und 26 insgesamt.

Nach dem Seitenwechsel erzielten Koop ihre ersten Punkte im neuen Team - und zwar gleich fünf am Stück. Das war wichtig, um die BasCats auf Distanz zu halten. Koop ballte die Siegerfaust, schrie Brown ein „Yes!“ für deren Drei-Punkte-Wurf zu und wechselte sich dann wieder mit Marleen Peek ab. Beim Stand von 67:46 schien die Partie vorentschieden, zumal Heidelbergs Freije bereits drei Fouls hatte und sich vorsehen musste. Das TKH-Polster pendelte sich bei 20 Zählern ein, 75:56 hieß es vor letzten Viertel. Beim 84:56 war endgültig alles klar, auf der Bank wurde schon gelacht und gejubelt.

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Höhne lobt Koop

„Es hat Spaß gemacht und es ist gut, wieder in Deutschland zu spielen“, stellte Koop hinterher lächelnd fest. Und Trainerin Höhne attestierte: „Sie gibt uns Sicherheit und Vertrauen, dass da jemand unter dem Korb steht und verteidigt, der vielleicht auch mal einen Sprungball gewinnen kann.“

Topscorerinnen des TKH waren Teja Gorsic (17), Aliaksandra Tarasava (16) und Finja Schaake (13).