12. Oktober 2020 / 10:03 Uhr

"Einfach schlecht gespielt": TKH-Damen scheitern im Pokal an Zweitligist Rotenburg

"Einfach schlecht gespielt": TKH-Damen scheitern im Pokal an Zweitligist Rotenburg

Matthias Abromeit
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Für Aliaksandra Tarasava und die TKH-Damen ist das Abenteuer DBBL-Pokal nach der 1. Runde schon wieder vorbei.
Für Aliaksandra Tarasava und die TKH-Damen ist das Abenteuer DBBL-Pokal nach der 1. Runde schon wieder vorbei. © imago images/Nordphoto
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Raus ohne Applaus: Die Basketballerinnen des TK Hannover haben in der 1. Runde des DBBL-Pokals beim Zweitligisten Hurricanes Rotenburg mit 67:72 verloren. Ohne Karolin Tzokov, die sich im Abschlusstraining verletzt hatte, lief beim Team von Juliane Höhne wenig zusammen.

Die Enttäuschung saß tief. Im ersten Pflichtspiel haben die Bundesligafrauen des TK Hannover im DBBL-Pokal bei Zweitligist Hurricanes Rotenburg eine 67:72-Niederlage kassiert. „Wir haben einfach schlecht gespielt. Jetzt ist der Pokal 2021 schon vorbei, bevor der Pokal 2020 entschieden ist. Da wird am kommenden Wochenende das im Frühjahr ausgefallene Final-Four-Turnier nachgeholt. Wir sind in Nördlingen dabei“, sagte Trainerin Juliane Höhne.

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Tzokov verletzt sich im Abschlusstraining

Die Generalprobe ging in die Hose. „Rotenburg ist eben keine schlechte Mannschaft. Die waren ja auch lange in der Bundesliga und wir haben einfach zu lange gebraucht, um in Gang zu kommen“, sagte Höhne. Der 12:23-Rückstand nach dem ersten Viertel war indes nicht der erste Rückschlag für ihr Team. Im Abschlusstraining hatte sich Karolin Tzokov schwer verletzt. „Wir haben noch keine Diagnose, aber gut sah das nicht aus“, sagte Höhne. Das und der schnelle Rückstand in Rotenburg zerrten an der Moral.

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Nachdem der Rückstand auf 15:32 angewachsen war, war die Trainerin fast am Verzweifeln. Doch mit einer 18:2-Punkte-Serie zeigte der TKH plötzlich ein anderes Gesicht. „Da waren wir bis auf einen Punkt dran. Es gab wieder Hoffnung“, sagte die Trainerin. Beim Pausenpfiff war beim 33:36 noch immer alles offen.

"Die wollen den Sieg einfach mehr"

Die TKH-Frauen konnten diese Intensität aber nicht durchhalten. Das hatte mehrere Gründe. „Zum einen war unsere Foulbelastung schon hoch und wir konnten nicht mehr so intensiv spielen. Auch hat Rotenburg mit 27 Freiwürfen deutlich mehr zugesprochen bekommen als wir“, sagte die Trainerin.

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Sie fand auch eigene Fehler. „Einige hatten in der Offensive ihren schwachen Tag, andere in der Defensive“, sagte Höhne. Aliaksandra Tarasava, normalerweise Punktelieferantin, traf erst im dritten Viertel zum ersten Mal. „Eigentlich hat nur Stephanie Gardner Normalform erreicht“, sagte die Trainerin. „Zumeist waren wir einen Schritt langsamer als der Gegner. Die wollten den Sieg einfach mehr. Ärgerlich ist das alles schon“, sagte Höhne.

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