11. Oktober 2021 / 09:08 Uhr

"Wissen um unsere Qualität": TKH Luchse feiern den vierten Sieg im vierten Spiel

"Wissen um unsere Qualität": TKH Luchse feiern den vierten Sieg im vierten Spiel

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Spielmacherin Kelly Moten führt den TKH zum nächsten Erfolg.
Spielmacherin Kelly Moten führt den TKH zum nächsten Erfolg. © Debbie Jayne Kinsey
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Im vierten Spiel der noch jungen Saison haben die Basketballerinnen der TK Hannover Luchse ihren vierten Sieg eingefahren. "Wir wissen um unsere Qualität", sagte Coach Sidney Parsons nach dem 78:59 gegen Düsseldorf. Allerdings: Die stärkeren Gegner kommen jetzt erst.

Kelly Moten führte schon mit der Schlusssirene des dritten Viertels ein Tänzchen auf. Kein Wunder, hatte sie doch gerade aus der eigenen Hälfte einen Dreier erzielt. Die rund 250 Zuschauer feierten sie für diesen gelungenen Distanzwurf.

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Aber nicht nur aus der Ferne sah vieles gut aus bei den TKH Luchsen. Auch aus der Nähe betrachtet. Sie schlugen die Capitol Bascats Düsseldorf mit 78:59 – vierter Sieg in der vierten Partie. „Es sind viele positive Dinge mitzunehmen, aber auch noch Arbeit zu tun“, sagte Trainerin Sidney Parsons.

Bilder vom Basketball-Spiel der 1. Bundesliga zwischen den TKH Luchsen und Capitol Bascats Düsseldorf

Bilder vom Basketball-Spiel der 1. Bundesliga zwischen den TKH Luchsen und Capitol Bascats Düsseldorf Zur Galerie
Bilder vom Basketball-Spiel der 1. Bundesliga zwischen den TKH Luchsen und Capitol Bascats Düsseldorf © Debbie Jayne Kinsey

Was ihr nicht gefiel: Die Luchse waren nicht so gut in diese Partie gekommen, sie hatten Pro­ble­me in der De­fense und übernahmen erst spät die Führung zum 22:17. „Das hat mir ehrlich gesagt zu lange gedauert“, so Parsons.

Der TKH hatte klare Vorteile im Rebound und mit Moten abermals eine sehr starke Spielmacherin. „Es macht großen Spaß, hier zu spielen. Das ganze Umfeld, alles passt. Ich fühle mich wohl“, sagte die ehemalige Wasserburgerin.

Luchse achten "auch auf die kleinen Dinge"

Bis auf 27:30 kamen die ersatzgeschwächten Capitol Bascats im zweiten Ab­schnitt heran, dann hatten die Luchse einen guten Lauf und spitzten zudem die Oh­ren, denn ihre Trainerin hatte viel zu erklären. „Ladys, achtet auch auf die kleinen Dinge“, monierte Parsons. Mit 40:28 führte der TKH zur Halbzeit.

Dann ging alles schnell, un­ter den Körben luchste der TKH den Gästen nahezu je­den Ball ab und hatte sich beim Stand von 42:32 nach einem 15:2-Lauf entscheidend abgesetzt. Die Bascats wirkten resigniert, vor dem letzten Viertel führte der TKH mit 60:38. Parsons gefiel je­doch nicht, dass die De­fense nicht mehr so konzentriert spielte.


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Gibt dieser perfekte Start den Luchsen nun einen Kick? „Ja, schon“, sagte die Trainerin, „aber wir wollten schon so starten, obwohl wir uns keinen Druck gemacht haben. Aber wir wissen um unsere Qualität.“

Nun kommt aber eine schwierige Phase, das weiß Parsons. Keltern, Rheinland Lions, Herne und Osnabrück sind Teams aus dem oberen Tabellendrittel. „Es ist wichtig, dass wir diese vier Siege ha­ben, wir haben uns etwas Positives aufgebaut“, be­tont sie und sagt zu­gleich: „Wir müssen weiter an den Kleinigkeiten arbeiten, wenn wir diese Teams schlagen wollen.“