09. November 2021 / 12:13 Uhr

"Müssen immer pushen": TKH Luchse wollen nach Pleite und Pause wieder angreifen

"Müssen immer pushen": TKH Luchse wollen nach Pleite und Pause wieder angreifen

Simon Lange
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Karolin Tzokov (Zweite von links) und die TKH Luchse schnaufen kurz durch, dann wollen sie wieder angreifen.
Karolin Tzokov (Zweite von links) und die TKH Luchse schnaufen kurz durch, dann wollen sie wieder angreifen. © Debbie Jayne Kinsey
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Trotz der jüngsten Pleite gegen Osnabrück gehen die Basketballerinnen der TKH Luchse guter Dinge in die Länderspielpause. "Wir können auf jeden Fall zufrieden und stolz sein", sagt Coach Sidney Parsons. Danach werde wieder angriffen: "Wir müssen immer pushen und dürfen nicht einen Gang zurückschalten."

Die Basketballfrauen des TK Hannover gehen mit einem Negativerlebnis in die Länderspielpause. Doch trotz der 66:72-Heimpleite gegen Osnabrück können sie positiv auf den Bundesligastart zurückblicken. „Wir können auf jeden Fall zufrieden und stolz sein“, sagt Trainerin Sidney Parsons versöhnlich, obwohl sie nach dem Osnabrück-Spiel angefressen war.

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Sechs Siege aus acht Spielen auf dem Konto, demgegenüber nur zwei Niederlagen – gegen Osnabrück und gegen die bisher ungeschlagenen Rheinland Lions. In beiden Spielen hätte Hannover auch gewinnen können. Die Luchse stehen auf Platz drei hervorragend da. Besonders im Vergleich zur letzten Saison, als der TKH auf einem Abstiegsplatz gelandet war und nur nicht runter musste, weil es wegen der Corona-Krise keine Absteiger gab.

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Mit der neuen Trainerin Parsons ging es aufwärts. Der TKH startete mit fünf Siegen in Folge in die Saison. Auch wenn es mitunter leicht wirkt, wie Hannover die Siege einfuhr, weiß Parsons: „Wir müssen immer alles geben. Die Liga ist nie entspannt. Wir müssen immer pushen und dürfen nicht einen Gang zurückschalten.“

Eine Ausnahme gibt es diese Woche. Parsons ist als Assistenztrainerin bei der deutschen Nationalmannschaft. Gestern Morgen war Treffpunkt in Halle, wo es am Mittwoch in der EM-Qualifikation gegen Nordmazedonien geht. Sonntag folgt das Spiel in Belgien. Mit dabei: Patricia Brossmann vom TKH. Hannovers Kapitänin Aliaksandra Tarasava spielt für Belarus. Der Rest hat eine Woche frei vom Basketball.

"Jeder kann jetzt mal durchatmen"

„Die Pause kommt genau zur richtigen Zeit. Wenn wir durchkämpfen, werden wir irgendwann gegen die Wand laufen. Jeder kann jetzt mal durchatmen, einen Gang runterschalten, den Kopf frei kriegen“, sagt Parsons. Sie weiß, dass die Spielerinnen dringend ihren Akku auffüllen müssen, um in der Woche darauf in der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Nördlingen am 21. November wieder Gas geben zu können.

Untätig sollen die Spielerinnen trotzdem nicht bleiben. Sie haben von Parsons einen Plan mit fünf Einheiten mitbekommen. Der Fokus liegt auf Athletik und Kondition.