12. Februar 2022 / 11:35 Uhr

Wiederholung erwünscht! TKH Luchse wollen Team der Stunde erneut ärgern

Wiederholung erwünscht! TKH Luchse wollen Team der Stunde erneut ärgern

Simon Lange
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Aldona Morawiec und die TKH Luchse wollen die Pokalerfolg gegen Freiburg in der Liga nur zu gern wiederholen.
Aldona Morawiec und die TKH Luchse wollen die Pokalerfolg gegen Freiburg in der Liga nur zu gern wiederholen. © Debbie Jayne Kinsey
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Die Luchse des TKH haben am Sonntag das Team der Stunde zu Gast - und hoffen auf eine Wiederholung: Denn die ihre letzte Niederläge kassierten die Eisvögel aus Freiburg im Pokal in Hannover. Coach Parsons nimmt allerdings den Druck von ihrer Mannschaft.

Schön geht anders. Hauptsache, gewonnen. Unter diesem Motto können die Basketballfrauen des TK Hannover den 75:65-Heimsieg gegen Halle abhaken. Am Sonntag steht schon das nächste Bundesliga-Spiel an, um 16 Uhr in der Halle an der Birkenstraße gegen die Eisvögel Freiburg, also erneut zu Hause. Es ist die Spitzenpartie des Spieltags, wenn der Dritte (Hannover) auf den Zweiten (Freiburg) trifft.

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Freiburg ist das Team der Stunde. Die Eisvögel haben fünf Spiele am Stück gewonnen. Die letzte Niederlage kassierten sie Anfang Januar im Pokal – gegen die TKH-Luchse. „Für mich ohne Frage aktuell das beste Team der Liga“, sagt TKH-Trainerin Sidney Parsons.

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Sie kennt auch die Gründe für den Höhenflug der Eisvögel: „Sie haben überragende Profis in ihren Reihen. Spielmacherin Shiori Yasuma hat uns im Hinspiel 30 Punkte eingeschenkt.“ Hannover kassierte damals eine empfindliche 64:87-Pleite. „Und sie haben sehr viele Talente aus dem eigenen Jugendbereich“, schwärmt Parsons. „Dazu kommt, dass sie bisher nicht direkt von Corona betroffen waren. Sie mussten nie ihren Trainingsrhythmus unterbrechen.“

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Parsons nimmt den Druck raus

Im Gegensatz zum TKH. Der 80:75-Sieg im Pokalviertelfinale war für fast einen Monat das letzte Spiel. Erst vor einer Woche gab Hannover bei der 70:75-Niederlage bei Spitzenreiter Rheinland Lions das Comeback. Am Mittwoch absolvierten die Luchse gegen Halle das erste von vier Nachholspielen. Freiburg „ist jetzt das dritte Spiel hintereinander, vor dem wir nur jeweils zwei Trainingseinheiten hatten. Die Eisvögel sind ausgeruht“, erläutert Parsons die ungleichen Vorzeichen an.

Im Kampf um die beste Play-off-Platzierung ist das Topspiel von enormer Bedeutung. Doch Parsons nimmt wie so oft die Luft raus. „Wir haben keinen Druck. Natürlich wollen wir erfolgreich sein. Aber wir haben noch sehr viele Spiele danach, die wir gewinnen müssen.“

Wegen der vielen Ausfälle hat Hannover (26 Punkte) erst 18 Partien absolviert, Freiburg (32) hingegen schon 20. Nach einem Sieg am Sonntag könnte Hannover mit weiteren Erfolgen also gleichziehen.