10. Februar 2019 / 20:10 Uhr

Frauen des TK Hannover sind mit dem Meister auf Augenhöhe

Frauen des TK Hannover sind mit dem Meister auf Augenhöhe

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hier kommt der TKH: Inken-Viktoria Henningsen (rechts) kämpft sich durch.
Hier kommt der TKH: Inken-Viktoria Henningsen (rechts) kämpft sich durch. © Maike Lobback
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Die Bundesliga-Basketballerinnen des TK Hannover verlieren, allerdings nur mit 54:62 gegen die Rutronik Stars Keltern. "Wir waren 35 Minuten auf Augenhöhe", lobte Trainer Rodger Battersby.

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Seine Frauen hatten das Spielfeld in der Halle an der Birkenstraße als Verlierer verlassen, doch Rodger Battersby, Manager von Bundesligist TK Hannover, war trotz des 54:62 gegen den amtierenden Meister Rutronik Stars Keltern voll des Lobes. „Wir waren 35 Minuten auf Augenhöhe – und das gegen eine Mannschaft, die Ende Januar noch weiter verstärkt wurde und in der keine einzige deutsche Spielerin mehr dabei ist“, lobte Battersby.

Die Gastgeberinnen ließen sich auch vom 2:13-Rückstand nach sieben Minuten nicht verunsichern. „Wir haben da schon öfter auf den Korb geworfen, nur nicht oft getroffen“, stellte Battersby fest. Als das besser klappte, kam der TKH auch wieder heran. Per Dreier brachte Aliaksandra Tarasava ihr Team in der 16. Minute sogar mit 22:21 in Führung. Mit dieser Gegenwehr hatten die Gäste kaum gerechnet. Erst recht nicht damit, dass nach einigen weiteren Führungswechseln der TKH auch sieben Minuten vor dem Ende noch mit 46:45 führte.

Bilder vom Spiel der Basketball-Bundesliga zwischen den Frauen des TK Hannover und Rutronik Stars Keltern

Veshaundra Young (links) am Ball. Zur Galerie
Veshaundra Young (links) am Ball. ©
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Erst als es ernst wurde, ließen die Baden-Württembergerinnen ihre Klasse kurz aufblitzen. Zwei Dreier sowie ein Korb plus Freiwurf brachten ihnen neun Punkte in Folge. Aus der Führung wurde ein 46:54-Rückstand. So schnell kann’s gehen.

„Da hat am Ende etwas die Energie gefehlt“, stellte Battersby fest. Doch Lob gab es noch mehr. „So ein Team wie Keltern auf 62 Punkte zu halten, da gehört schon was zu. Die Coaches haben die Abwehr richtig gut eingestellt“, sagte Battersby an Doro Richter und Jenny van Doorn gerichtet. Wenn dann auch noch im Abschluss die Quote besser wird, kann der TKH mit den Topteams der Liga mithalten. Noch müssen sie allerdings mit Rang sechs vorliebnehmen.

TK Hannover: Tarasava (19), Young (11), Gobeljic (10), Mihalyi (6), Palmer (5), Thimm (2), Brajkovic (1), Henningsen, Tzokov, Peek, Gohlisch.

Die TSV Neustadt Shooters haben nach drei Siegen in Folge in der 1. Regionalliga wieder verloren. Bei den Aschersleben Tigers zogen sie mit 75:89 den Kürzeren. In den bitteren zwei Minuten vor der Pause kassierten sie nach zuvor ausgeglichenem Spiel den Tiefschlag zum 32:45-Pausenrückstand, von dem sie sich auch nach dem Wechsel nicht mehr erholen konnten.

TSV Neustadt: Roberts (16), Salami (14), Doekhi (12).

Eine heftige Klatsche kassierten die Liga-Rivalen der MTB Baskets Hannover. In ihrer Heimhalle in Langenhagen gingen sie gegen den VfL Stade mit 63:80 unter. Nach ihrer 18:17-Führung leisteten sich die Baskets katastrophale zehn Minuten mit 2:26 Punkten. Damit war die Partie gelaufen.

MTB Baskets Hannover: Michael Harvey jr. (26), Tobias Welzel (13).

Das wohl entscheidende Kellerderby der 2. Regionalliga um den Klassenerhalt haben die Männer des TK Hannover mit 51:67 beim Oldenburger TB II verloren. Schon der Start gegen den Vorletzten war mit dem 4:16-Rückstand ernüchternd. „Da sind wir mit dem Druck nicht fertig geworden“, gab Trainer Sascha Neubert zu.

TK Hannover: Lukas Heinrich Schoppmeyer (16), Martin Matejcik (10).

Chancenlos waren die Liga-Rivalen des CVJM Hannover. Am Ende stand es 53:95. Einzig Kai-Philipp Deeke (12) traf zweistellig.

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