24. Mai 2019 / 08:04 Uhr

Tobias Kruse vom TuS Nortorf zu Hertha BSC

Tobias Kruse vom TuS Nortorf zu Hertha BSC

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
Tobias Kruse rechts neben TuS-Chefcoach Fabian Doege verlässt die Nortorfer in Richtung Hertha BSC.
Tobias Kruse rechts neben TuS-Chefcoach Fabian Doege verlässt die Nortorfer in Richtung Hertha BSC. © Wolfgang Mahnkopf
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Der 31-jährige Soldat fängt ab 1. Juli beim Bundesligisten Hertha BSC im Nachwuchsbereich an.

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Für Co-Trainer Tobias Kruse vom Fußball-Verbandsligisten TuS Nortorf geht ein Traum in Erfüllung. Der 31-jährige Soldat fängt ab 1. Juli beim Bundesligisten Hertha BSC im Nachwuchsbereich an. „Ich habe mich einfach auf blauen Dunst bei den Berlinern beworben und den Zuschlag bekommen. Zwar hätte ich noch zwei Jahre bei der Bundeswehr dienen müssen, denn ich hatte mich seinerzeit für 12 Jahre verpflichtet, aber ich habe die Option, mich für die letzten beiden Jahre freistellen zu lassen. Da mir noch die nötigen Qualifikationen für meinen neuen Job fehlen, werde ich anfangs in der Fußball-Schule eingesetzt. Gleichzeitig hospitiere ich bei den U-Mannschaften des Bundesliganachwuchses“, berichtet der Hauptfeldwebel ,der erst einmal für zwei Jahre in der Hauptstadt bleibt.

„Natürlich hoffe ich auf eine Zukunft bei Hertha, dafür drücke ich derzeit die Schulbank in Malente, um die Elite-Jugend-Lizenz zu erwerben. Der gebürtige Neumünsteraner hat sich die Gegebenheiten direkt vor Ort angeschaut und mit der pädagogischen Leitung der Berliner den Deal perfekt gemacht. „Am 20. Juni ziehe ich um. Das ist sehr spannend“, verrät Kruse, der gleichzeitig parallel sein Fachabitur mit Schwerpunkt Sozialpädagogik abschließen möchte. „Sollte es mit mir und dem Verein passen, kann ich zusätzlich auch ein Studium im Bereich der Sportwissenschaften absolvieren“, sagt Kruse, der seit drei Jahren an der Seite von TuS-Cheftrainer Fabian Doege die Geschicke an der Seitenlinie des Verbandsligisten leitet.

„Tobias ist sehr loyal, hat ein gutes taktisches Auge. Als Persönlichkeit hat er sich in den letzten drei Jahren toll entwickelt und einen guten Draht zur Mannschaft aufgebaut. Es war mir eine große Freude, mit ihm die TuS-Liga zu betreuen und weiter voranzutreiben. Zwischen uns ist eine Freundschaft entstanden. Für seinen weiteren Weg wünsche ich ihm persönlich und sportlich nur das Beste“, so Fabian Doege mit einem lachendem und einem weinendem Auge. „Ich werde bei meinem Vorhaben komplett von der Bundeswehr unterstützt, das ist natürlich ein Vorteil“, konstatiert Kruse abschließend.

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