07. Oktober 2019 / 20:09 Uhr

Tolles Wochenende für den SV Lindenau

Tolles Wochenende für den SV Lindenau

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Symbolbild © Imago/Schiffmann
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Nach der Kunstraseneinweihung folgt der Sprung an die Stadtliga-Spitze und die Lindenauer verdrängen damit Olympia.

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Leipzig. Was für eine Woche für den SV Lindenau 1848: Am Freitag wurde auf dem Sportplatz Charlottenhof der neue Kunstrasen eingeweiht und zwei Tage später sprang die erste Mannnschaft auf Rang eins der Fußball-Stadtliga. Das Team der Trainer Ronny Ludwig und Andreas Barth bezwang nach schwerem Kampf Motor Gohlis-Nord 4:2 und profitierte zugleich davon, dass die Partie des bisherigen Primus Olympia gegen den SV Panitzsch/Borsdorf ebenso wie die des LSV Südwest gegen Lipsia II ins Wasser fiel.

„Wir haben nach Nico Oehlmanns 1:0 das zweite Tor verpasst und bekommen dann durch eine haarsträubende Schiri-Entscheidung per Foulelfmeter das 1:1“, schimpfte Ludwig. Marvin Hahn ließ sich die Strafstoßchance nicht entgehen, und MoGoNo-Teamkollege Duc Duy Nguyen wusch zwei Minuten später nach – 1:2 zur Pause. Ken Schreiber traf wie aus dem Nichts zum 2:2 ins Angel und verwertete danach einen Rückpass von Johannes Gerber zum 3:2, ehe Oehlmann in der Nachspielzeit alles klar machte.

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Engelsdorf nach wie vor Vorletzter

Die Engelsdorfer Lok-Elf zeigte mit dem 2:1 gegen Neuling LSC, dass sie noch siegen kann. „Wir hatten taktisch etwas umgestellt, standen hinten kompakter“, erklärte Lok-Coach Andreas Kühne die Basis für den Erfolg. „Das klappte gut freute sich auch Kapitän Marco Weichert und lobte den pfeilschnellen Nico Arnold, der den Elfer zum 1:0 durch David Brandenburger herausholte (66. Minute), und das 2:0 selber besorgte (79.). „Nico war unser bester Mann“, befand Weichert. Sayed Romal Ahmadi gelang dann nur noch der LSC-Anschluss (89.). Somit konnte Lok mit dem LSC nach Punkten gleichziehen. Wegen der um immerhin zehn Toren schlechteren Tordifferenz sind die Engelsdorfer aber nach wie vor Vorletzter.

Das Leutzscher Stadtteilderby gewann der TuS bei Chemie II mit 2:1. Kevin Keilmann (31.) und Dirk Winkler (60.) schossen die Gäste in Vorhand, ehe Yahya Jawneh Chemie wieder heranbrachte. Doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr.

Der nächste Gegner der Engelsdorfer Lok, der SV Mölkau, sorgte mit einem 1:0-Erfolg bei Eintracht Schkeuditz für ein Achtungszeichen. Das goldene Tor für die Gäste erzielte Felix Wenzel in er 70. Minute. Jeweils 2:2 trennten sich der SSV Stötteritz von Eintracht Süd sowie Rotation 1950 II von der zweiten des VfB Zwenkau.

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