26. Mai 2019 / 20:20 Uhr

Tom Liebscher überzeugt beim ersten Kanu-Weltcup

Tom Liebscher überzeugt beim ersten Kanu-Weltcup

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Max Lemke (Mannheim), Tom Liebscher (Dresden), Ronald Rauhe (Potsdam), Max Rendschmidt (Essen) fahren direkt im KIV 500m ins Finale von Posen
Max Lemke (Mannheim/l.), Tom Liebscher (Dresden), Ronald Rauhe (Potsdam) und Max Rendschmidt (Essen) boten beim Weltcup in Posen eine starke Vorstellung. © Ute Freise
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Der Dresdner Liebscher wurde in Posen Zweiter über 500 Meter und hat im K4 über 1000 Meter gesiegt.

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Posen/Dresden. Tom Liebscher darf mit zufriedener Miene einen Haken unter den ersten Weltcup der Saison setzen. Der 25-jährige Olympiasieger vom KC Dresden konnte sich in Posen bei schwierigen Bedingungen Silber im K1 über 500 Meter und Gold mit dem K4 über 500 Meter erkämpfen. Nach seinen Vorlauf- und Semifinal-Siegen im Einer startete Liebscher auch im Finale gut ins Rennen, allerdings kamen der Portugiese Fernando Pimenta, der eine Stunde vorher bereits das 1000-Meter-Finale für sich entschieden hatte, und der Australier Mathew Goble noch besser aus den Blöcken. Zwischenzeitlich rutschte der Vizeweltmeister auf dieser Distanz sogar auf Platz vier. Bei der 200-m-Markierung zündete er jedoch den Turbo und zog mit einem sehenswerten Endspurt auf Platz zwei. Nur Pimenta konnte er nicht mehr verdrängen.

Über einen Fehlstart zum Sieg

Das Finale im Vierer begann mit einem Fehlstart, den Litauen verursacht hatte. Pech für das deutsche Quartett mit Liebscher, Max Rendschmidt, Ronald Rauhe und Max Lemke, denn sie hatten den Start optimal getroffen. Beim zweiten Versuch kamen die Weltmeister aus Deutschland nicht ganz so gut raus, mussten deshalb viel investieren, um an die Spitze zu kommen und die perfekt gestarteten Franzosen, die auch auf der Strecke dagegenhielten, auf Platz zwei zu verweisen. Am Ende aber zeigte das DKV-Boot auch seine Qualitäten im Endspurt. „Tom liegt absolut im Plan, natürlich gibt es noch weitere Reserven“, befand Trainer Jens Kühn.

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Steffi Kriegerstein auf Kurs

Auch die Dresdner Olympia-Zweite Steffi Kriegerstein, die nach gesundheitlichen Problemen diesmal im Einer über 500 Meter starten musste, verkaufte sich gut. In der für sie ungewohnten Bootsklasse belegte sie Platz drei im B-Finale, hielt die zweite deutsche Starterin Tabea Medert (Potsdam), die im gleichen Rennen auf Rang sechs landete, in Schach. „Steffi ist gut gefahren, hatte nur am Ende einen Wackler. Sie kennt ihre Reserven, hat aber noch alle Chancen auf einen Platz im K2 oder sogar K4“, meinte Kühn. Denn der deutsche K2 schaffte es nicht ins A-Finale und der Vierer mit der Leipzigerin Tina Dietze verpasste das Treppchen, belegte den vierten Platz. Schon am kommenden Wochenende folgt der nächste Weltcup in Duisburg.

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