29. Juni 2019 / 06:00 Uhr

Toni Kroos erklärt: Darum wurde es mit dem FC Bayern nie die große Liebe

Toni Kroos erklärt: Darum wurde es mit dem FC Bayern nie die große Liebe

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trotz einer erfolgreichen Zeit beim Rekordmeister kam Toni Kroos beim FC Bayern nie so richtig an.
Trotz einer erfolgreichen Zeit beim Rekordmeister kam Toni Kroos beim FC Bayern nie so richtig an. © Getty
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Toni Kroos blickt auf seine Zeit beim FC Bayern zurück und erklärt, warum er in München nie richtig ankam. Zudem beschreibt er die Unterschiede zwischen seinem Ex-Klub und seinem aktuellen Verein Real Madrid.

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Nationalspieler Toni Kroos hat seine Zeit beim FC Bayern erneut kritisch beleuchtet. Im SPORTBUZZER-Interview versucht der 29-Jährige zu erklären, warum es für ihn beim deutschen Rekordmeister nie so richtig gepasst hat. "Vielleicht wurde ich von vielen zu schnell in eine Schublade gedrängt, auch aufgrund meines Spielstils, der in Deutschland lange umstritten war. Nach dem Motto: Der kämpft und grätscht nicht - die typisch deutschen Tugenden halt", sagt Kroos, der von 2006 bis 2014 in München unter Vertrag stand. Während dieser Zeit war er von 2009 bis 2010 an Bayer Leverkusen ausgeliehen.

Toni Kroos: Seine Karriere in Bildern

Klein-Toni: Im Alter von 12 Jahren kickt Toni Kroos noch bei seinem Heimatverein Greifswalder SC. Zur Galerie
Klein-Toni: Im Alter von 12 Jahren kickt Toni Kroos noch bei seinem Heimatverein Greifswalder SC. ©
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Wie Kroos in einer Dokumentation über seine Karriere, die am 4. Juli in die Kinos kommt, verrät, habe er sich auch nach seiner Rückkehr vom persönlich erfolgreichen Intermezzo in Leverkusen zu den Bayern nie richtig wertgeschätzt gefühlt. Seine damalige Vertragsverlängerung in München habe er rasch bereut. "Das Gefühl während und nach der Verlängerung war einfach komisch. Es hieß sofort: Jetzt hast du ja einen Topvertrag, jetzt musst du auch wieder besser spielen. Das ist aus meiner Sicht nicht der Rahmen für eine Verlängerung, das habe ich bei Real Madrid zum Beispiel zweimal ganz anders erlebt. Das wird groß aufgezogen, da liegt man sich in den Armen, da sind alle glücklich. Das war bei Bayern etwas anders", sagte Kroos dem SPORTBUZZER.

Guardiola kam für Kroos zu spät

Erst mit der Verpflichtung von Startrainer Pep Guardiola 2013 habe er sich zunehmend besser zurechtgefunden. "Das hat sich extrem gedreht, als Pep Guardiola kam, der viel mehr Wert auf Mittelfeldspieler und Typen wie mich gelegt hat", erklärte Kroos. Für einen Verbleib in München war es da aber ofenbar schon zu spät. Nach seiner ersten Saison unter Guardiola wechselte der heute 29-Jährige im Sommer 2014 für vergleichsweise günstige 25 Millionen Euro zu Real Madrid.

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"Danach war ich nicht mehr einer von sieben Nationalspielern bei Bayern, sondern der einzige in Madrid. Viele haben gedacht, dass ich es dort nicht packe, mussten aber im Nachhinein doch zugeben, dass ich etwas kann", meinte Kroos, der seinen Vertrag in der spanischen Hauptstadt zuletzt bis 2023 verlängerte: "Ich fühle mich nach wie vor wohl hier, fußballerisch bleibt die spanische Liga für mich die beste der Welt und mit der Familie passt auch alles. Deshalb ist mir diese Entscheidung relativ leicht gefallen."

Hoeneß sieht Kroos-Transfer heute kritisch

Bayern-Präsident Uli Hoeneß sagt in der Kroos-Dokumentation über den Weggang des Weltmeisters von 2014: "Ein Verein muss manchmal harte Entscheidungen treffen - und das war eine harte, vielleicht die falsche."

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