07. April 2020 / 18:15 Uhr

Statt Verzicht: Real-Star Toni Kroos will mit Gehalt lieber "vernünftige Sachen" machen

Statt Verzicht: Real-Star Toni Kroos will mit Gehalt lieber "vernünftige Sachen" machen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nationalspieler Toni Kroos versucht in der Corona-Krise, mit seiner Stiftung zu helfen.
Nationalspieler Toni Kroos versucht in der Corona-Krise, mit seiner Stiftung zu helfen. © imago images/Nordphoto
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Einen Verzicht auf das Gehalt hält Nationalspieler Toni Kroos nicht für die beste Lösung, um in der Corona-Krise zu helfen. Stattdessen will der Mittelfeld-Routinier von Real Madrid mit seinem Einkommen lieber persönlich wohltätig werden.

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Nationalspieler Toni Kroos hält in der Coronavirus-Krise einen Gehaltsverzicht bei Real Madrid nicht für die beste Lösung. "Was ich besser finde ist, schon dass volle Gehalt zu bekommen, aber dann mit dem Gehalt vernünftige Sachen zu machen und links und rechts zu helfen", sagte der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler am Dienstag im SWR-Podcast "Steil extra!". "Auf das Gehalt zu verzichten, ist wie eine Spende ins Nichts oder an den Verein, wobei es hier nicht nötig ist."

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Kroos spendet Spielzeug an Familien und #TonisHomeChallenge

Mit seiner Stiftung habe er sich neben einem Spendenaufruf überlegt, Familien Spielzeug zur Verfügung zu stellen, sagte Kroos. "Sie konnten sich in Spielzeugshops Spielzeug für ihre Kinder aussuchen, dass sie Zuhause ein bisschen Abwechslung haben. Da haben wir an die 80 bis 100 Bestellungen", sagte der Profi vom spanischen Tabellen-Zweiten Real Madrid. "Ich bin ein Freund davon, wenn man sich was überlegt, was direkt hilft." Noch haben die Königlichen keine Gehaltskürzungen oder ähnliche Maßnahmen eingeführt.

Der Mittelfeld-Routinier hat sich zudem eine weitere Aktion überlegt, um in der aktuellen Situation zu helfen: Unter dem Hashtag #TonisHomeChallenge stellte er in den Sozialen Netzwerken verschiedene Fußball-Übungen vor, die Jugendliche in den eigenen vier Wänden nachahmen können. "Ich weiß, dass einfach Fußball bei den meisten Jungs die Sportart Nummer eins ist. Und da habe ich mir überlegt: Was kann man machen, wenn die jetzt alle zuhause sein müssen?", so Kroos. Jeden Tag konnte einer der Teilnehmer einen Preis gewinnen.