29. Dezember 2018 / 10:49 Uhr

Top 10: Das waren 2018 die meistgelesenen Artikel im SPORTBUZZER Brandenburg

Top 10: Das waren 2018 die meistgelesenen Artikel im SPORTBUZZER Brandenburg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Diese Nachrichten haben euch im Jahr 2018 ganz besonders interessiert.
Diese Nachrichten haben euch im Jahr 2018 ganz besonders interessiert. © SPORTBUZZER-Grafik
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Wir haben die Nachrichten in der Übersicht, die euch im Jahr 2018 am meisten bewegt haben.

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Ein Jahr voller spannender, geladener aber auch trauriger Nachrichten geht im SPORTBUZZER Brandenburg zu Ende. Grund genug für uns, mit euch einen Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate zu werfen. Was hat euch besonders interessiert, beschäftigt oder erzürnt? In unserer Übersicht der zehn meistgelesenen Artikel des Jahres 2018 erfahrt ihr es:

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Platz 1

Wenn der FC Bayern München eine Niederlage in der Bundesliga kassiert, lassen Spott und Häme in der Regel nicht lange auf sich warten. So ist das nun einmal, wenn der "David" den "Goliath" bezwingt. Während die Hertha-Fans (und ein großer Teil der neutralen Anhänger) nach dem 2:0-Sieg Ende September überglücklich waren, herrschte in der bayerischen Landeshauptstadt die Enttäuschung vor. Nicht nur Niko Kovac war nach seiner ersten Bundesliganiederlage als Bayern-Trainer angefressen, auch bei den Fans war die Stimmung erst einmal im Keller. Hat Hund Cando wirklich schon ein Hotelzimmer für Herrchen Heynckes in München gebucht? Der SPORTBUZZER hat die besten Netzreaktionen zusammengestellt.

Platz 2

Diese Szene sorgte für eine Menge Diskussionen! Das Montagsspiel in der 2. Bundesliga Anfang Februar zwischen Arminia Bielefeld und Union Berlin war beim Stand von 1:1 schon tief in der Nachspielzeit, als Steven Skrzybski doch den Durchbruch schaffte. Der Mittelstürmer schoss nach einer Faustabwehr von Bielefelds Keeper Stefan Ortega das vermeintliche Siegtor für die Eisernen, das so wichtig gewesen wäre. Doch dann der Wahnsinn: Schiedsrichter Tobias Reichel pfiff im Moment des Schusses das Spiel ab.



Platz 3

Das Spitzenspiel in der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC Ende Oktober ist von Ausschreitungen überschattet worden. Dabei habe es insgesamt 45 Verletzte gegeben, teilte die Dortmunder Polizei am Abend des Spiels mit. Die Hertha-Ultras seien mit teils abgebrochenen Fahnenstangen gegen die Polizisten vorgegangen und hätten die Beamten mit Tritten und Faustschlägen attackiert, teilte die Polizei mit. Die Beamten hätten eine Fahne der Fans zur Verhinderung von Straftaten sicherstellen wollen. Sie vermuteten offenbar weitere Pyro-Technik unter der Fahne. Unter den Hertha- und Dortmund-Fans gibt es allerdings auch einige, die den Polizei-Einsatz für überzogen hielten.

Platz 4

Der 3:1 (1:0)-Erfolg des Regionalligisten SV Babelsberg 03 gegen den VfB Germania Halberstadt rückte am 30. November schnell in den Hintergrund. „Ich bin schockiert. So etwas habe ich noch nie erlebt“, erläuterte SVB-Trainer Almedin Civa auf der Pressekonferenz nach der Partie vor 1241 Zuschauern im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion. Im Vorfeld der Begegnung seien zwei seiner Spieler kontaktiert worden und hätten von einem Unbekannten Geld dafür geboten bekommen, „die Füße hochzulegen“, prangerte Civa eine versuchte Spielmanipulation an.

In Bildern: SV Babelsberg 03 gewinnt am 18. Spieltag der Regionalliga Nordost mit 3:1 gegen Germania Halberstadt.

Ahmet Sagat im Duell mit Halberstadts Philipp Blume (r.). Zur Galerie
Ahmet Sagat im Duell mit Halberstadts Philipp Blume (r.). © Jan Kuppert
Platz 5

"Der Schock sitzt sehr tief. Mir fehlen die Worte." Mirko Schult, Vorsitzender und Trainer der ersten Männermannschaft beim BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow, ist am Tag nach den Ereignissen des Vorabends fassungslos. Am Mittwoch, den 21. März, war Vereinsmitglied Frank Ruselack, der zudem als Schiedsrichter aktiv war, bei einer Trainingseinheit seiner C-Junioren kollabiert und wenig später gestorben. Zuvor stand er auf dem Trainingsplatz und war gut drauf, hat gescherzt. Dann bekam er Luftnot", schildert Schult die Geschehnisse. Eine Stunde lang hätten die gerufenen Rettungskräfte im Anschluss vergeblich versucht, Ruselack zu reanimieren.

Platz 6

Die nächste traurige Nachricht: Nach dem Bundesliga-Spiel zwischen Hertha BSC und Eintracht Frankfurt (1:0) Anfang Dezember ist ein Fan zusammengebrochen und gestorben. Alarmierte Helfer versuchten noch, den 37-Jährigen am späten Samstagabend auf dem Coubertinplatz wiederzubeleben – allerdings ohne Erfolg, wie eine Sprecherin der Polizei am Tag nach dem Spiel mitteilte. Die Polizistin sprach von einem „tragischen Vorfall“. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es nicht. Den Angaben zufolge war er in Begleitung.

Platz 7

Den 26. Mai dieses Jahres wird Max Oehmke aus Oranienburg wohl nicht so schnell vergessen. Der 26-jährige Kreisliga-Fußballer des SV Fürstenberg erlebte ein Martyrium, das er so schnell nicht abschütteln kann und will. Dabei erhebt Oehmke vor allem gegen das Personal des Oranienburger Krankenhauses schwere Vorwürfe. Dort habe man ihn seiner Meinung nach unzureichend und völlig despektierlich behandelt.

Platz 8

Zwölf Trainer, zwölf erfolgreiche Geschichten: Der SPORTBUZZER suchte im Juli wieder den Trainer der Saison in Brandenburg. Jeweils drei Kandidaten aus den vier Fußballkreisen Prignitz/Ruppin, Havelland, Dahme/Fläming und Oberhavel/Barnim standen bis zum 18. Juli im Internet zur Wahl. In dieser setzte sich schließlich der damalige Großziethen-Coach Jörg Alisch durch.

Das Ergebnis der Wahl zum "Trainer der Saison" 2017/18:

Wird umstellen müssen: MSV-Trainer Henry Bloch. Zur Galerie
Wird umstellen müssen: MSV-Trainer Henry Bloch. ©
Platz 9

Wenn Alica Schmidt die Spikes schnürt, sich in den Startblock kniet und lossprintet, dann wird die Stadionrunde zum 400 Meter langen Laufsteg. Der Neuzugang beim SC Potsdam ist nicht nur auf der Kunststoffpiste schnell, sie startete auch im Netz durch und wurde von der "Sun" und dem Männermagazin "Maxim" sogar schon als "heißeste Athletin der Welt" betitelt. „So was war nicht geplant“, erzählt sie in einer Trainingspause in der Leichtathletikhalle im Potsdamer Luftschiffhafen. „Auch meine Eltern und Freunde waren ziemlich überrascht, die Reaktionen aber eher positiv.“ Mittlerweile hat sie die ersten professionellen Fotoshootings für ihren neuen Sportausrüster Puma schon hinter sich, weitere für eine Zeitschrift sollen folgen.

In Bildern: Alica Schmidt - Deutschlands schönste Leichtathletin.

Alica Schmidt - Deutschlands schönste Leichtathletin. Zur Galerie
Alica Schmidt - Deutschlands schönste Leichtathletin. ©
Platz 10

Regionalliga-Nordost-Vertreter FC Viktoria 1889 Berlin hat am 13. Dezember einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Charlottenburg eingereicht. Das vermeldete der Hauptstadtclub in einem offenen Brief auf seiner Homepage."Aufgrund ausbleibender Zahlungen des chinesischen Investors, der Advantage Sports Union Ltd. (ASU), Honkong, ist der Verein nicht mehr in der Lage, die auflaufenden Verbindlichkeiten zu decken. Zum Schutz des Vereins war es die unvermeidliche Pflicht des Vorstands, diesen Insolvenzantrag einzureichen", heißt es dort. Der Investor aus Asien war vor der laufenden Regionalliga-Saison beim Viertligisten eingestiegen und wollte angeblich mehrere Millionen Euro zu Verfügung stellen, um Viktoria in den Profifußball zu bringen.

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