10. April 2022 / 19:29 Uhr

Top-Joker Petersen schockt Frankfurt: Eintracht verpatzt Barcelona-Generalprobe gegen Freiburg

Top-Joker Petersen schockt Frankfurt: Eintracht verpatzt Barcelona-Generalprobe gegen Freiburg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Freiburg-Stürmer Nils Petersen (l.) steuerte gegen Frankfurt einen Treffer bei.
Freiburg-Stürmer Nils Petersen (l.) steuerte gegen Frankfurt einen Treffer bei. © IMAGO/Jan Huebner (Montage)
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Eintracht Frankfurt reist mit ernüchternden Bundesliga-Eindrücken zum Europa-League-Kracher beim FC Barcelona. Die Hessen unterlagen am Sonntag dem SC Freiburg und müssen ihre Hoffnungen auf eine erneute Teilnahme am internationalen Geschäft wohl begraben.

Eintracht Frankfurt hat die Generalprobe für das Viertelfinal-Rückspiel der Europa League am kommenden Donnerstag beim FC Barcelona verpatzt. Die besonders im ersten Durchgang über weite Strecken enttäuschenden Hessen verloren am Sonntag gegen den SC Freiburg mit 1:2 (0:1) und müssen ihren Traum von der erneuten Qualifikation für das internationale Geschäft nach dem dritten sieglosen Bundesliga-Spiel in Serie fast schon begraben. Die Gäste zeigten sich hingegen vom 1:4 gegen den FC Bayern am vergangenen Wochenende und dem sich anschließenden Wirbel um den Wechselfehler der Münchner glänzend erholt. Durch den Sieg wurde der fünfte Tabellenplatz gefestigt, die Europapokal-Ambitionen wurden unterstrichen.

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Nachdem die Begegnung bereits in der zweiten Minute kurzzeitig unterbrochen werden musste, da sich zwei Klimaaktivisten an die Pfosten des SGE-Tores gefesselt hatten, kamen beide Mannschaften zunächst nicht wirklich ins Spiel. Es fehlte an Tempo und zwingenden Aktionen. So führte gleich die erste wirklich brandgefährliche Situation zum ersten Treffer, Vincenzo Grifo schloss einen Konter erfolgreich zum Freiburger 1:0 ab (27.). Kurz darauf der nächste Rückschlag für die Eintracht: Mittelfeldmotor Djibril Sow musste verletzt vom Feld. Kristijan Jakic ersetzte den Schweizer (28.). Bis zur Pause tat sich dann auf beiden Seiten kaum Wesentliches, so dass die Gäste mit der Führung in Pause gingen.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs nahm das Spiel der Frankfurter gehörig an Fahrt auf. Einem Treffer von Jesper Lindström wurde wegen einer Abseitsstellung noch die Anerkennung verweigert (52.), wenig später ließ es Filip Kostic dann aber im SCF-Tor klingeln. Der serbische Nationalspieler verwertete einen bärenstarken Pass von Jens Petter Hauge (54.). In der Folge schien die Eintracht endgültig am Drücker und erhöhte Tempo sowie Schlagzahl. Zählbares sprang bei den nun ansehnlichen Bemühungen jedoch nicht heraus, so dass der Schwung nach wenigen Minuten wieder verpuffte.

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Zumal Freiburg-Trainer Christian Streich reagierte und anderem Top-Joker Nils Petersen ins Spiel brachte (61.). Sieben Minuten nach seiner Einwechslung köpfte der Ex-Nationalspieler den Siegtreffer für die Gäste. Die Eintracht fand bis zum Spielende keine Antwort. Daichi Kamada befand sich beim vermeintlichen Ausgleich im Abseits (86.). Frankfurt reist nun mit einem ernüchternden Ergebnis nach Barcelona. Im ersten Duell mit den Spaniern hieß es bei Abpfiff 1:1.