04. August 2019 / 16:49 Uhr

Tor von Daniel Cikin lässt Blau-Gelb Falkensee jubeln

Tor von Daniel Cikin lässt Blau-Gelb Falkensee jubeln

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Gleich neun Tore gab es im Test zwischen dem VfL Nauen (in Weiß) und dem Oranienburger FC Eintracht. Foto: Verein
Gleich neun Tore gab es im Test zwischen dem VfL Nauen (in Weiß) und dem Oranienburger FC Eintracht. Foto: Verein
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Testspiel: 1:0-Sieg im Stadtduell gegen Brandenburgligist SV Falkensee-Finkenkrug. Hoher Brieselanger Erfolg, OFC Eintracht siegt deutlich beim VfL Nauen.

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Blau-Gelb Falkensee – SV Falkensee-Finkenkrug 1:0 (0:0).

Wie schon im Vorjahr setzte sich im Stadtduell der unterklassige Kreisoberligist gegen den favorisierten Brandenburgligisten knapp durch. Die höherklassigen Gäste versuchten zwar, das Spiel zu machen. Gegen die gut gestaffelte Blau-Gelb-Defensive konnten sie sich aber kein einziges Mal entscheidend durchsetzen. Lange Zeit gab es in dem Duell auf beiden Seiten kaum nennenswerte Chancen. Das lag auch an den vielen Fehlern, die beide Teams im Spiel nach vorn produzierten. Erst zum Schluss kamen die Gastgeber einige Male gefährlich vor das Tor des Brandenburgligisten. So war dann auch der Blau-Gelb-Siegtreffer mit der letzten Aktion des Spiels durch Daniel Cikin nicht unverdient.

Thomas Achterberg: „Die Mannschaft hat alle Aufgaben sehr gut erfüllt"

FF-Trainer André Bittner vermisste es bei den meisten seiner Spieler, dass sie sich bei ihm für die Stammaufstellung in den Punktspielen aufdrängen wollten. „Ich habe bei ihnen wie schon im Test gegen Eintracht Falkensee auch nicht den Willen gesehen, als höherklassiger Gast hier als Sieger vom Platz zu gehen“, sagte er. Blau-Gelb-Coach Thomas Achterberg war dagegen mit dem Auftreten seiner Schützlinge sehr zufrieden. „Die Mannschaft hat defensiv alle ihre taktischen Aufgaben sehr gut erfüllt. Wir haben auch viele Spieler aus dem Anschlusskader eingesetzt. Mit zunehmender Zeit sind wir dann mutiger geworden und haben uns dann nicht unverdient belohnt“, sagte er.


VfL Nauen – Oranienburger FC Eintracht 2:7 (1:4).

Die höherklassigen Gäste aus der Brandenburgliga nutzten die Fehler der Nauener gnadenlos aus und erzielten so insgesamt sieben Tore. Aber auch die Gastgeber aus der Landesklasse waren zweimal erfolgreich. Nach einem recht schnellen 0:3 wurden die VfL-Akteure mutiger und nach guter Vorarbeit von Philipp Bergler sorgte Joshua Szwiec für die Resultatsverbesserung. Bei einer weiteren Großchance von Szwiec wurde auf der Ball auf der Linie geklärt.

Dreierpack von Sanel Begzadic

Noch vor der Pause stellten die Oranienburger aber den alten Abstand wieder her. Nach dem Wechsel schnürte der stark aufgelegte Ex-Falkenseer Sanel Begzadic einen Dreierpack für die Gäste. Auf der anderen Seite erarbeiteten sich die VfL-Angreifer auch einige Abschlüsse. Eine gute Eingabe von Szwiec drückte Martin Berndt zum zweiten Nauener Treffer über dei Linie. „Ein guter und fairer Test. Für den Winter wurden wir schon nach Oranienburg eingeladen. Da werden wir versuchen, es etwas besser zu machen“, sagte VfL-Trainer Jethro Reinhardt

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Pritzwalker FHV – Grün-Weiss Brieselang 2:8 (2:2). Der Landesligist aus Brieselang begann nicht so gut und wurde dafür bestraft. Nach einem Sonntagsschuss und einem Konter gingen die in die Landesklasse abgestiegenen Pritzwalker mit 2:0 in Führung. In der Folge steigerten sich die Gäste und kamen bis zur Pause zum Ausgleich. „Da hätten wir auch schon führen können“, sagte Brieselangs Co-Trainer Marco John, dem wegen Verletzungen und Einschulung nur ein Wechselspieler zur Verfügung stand.

Deutlicher Sieg nach 0:2-Rückstand

Während die Grün-Weissen nach dem Seitenwechsel gut weitermachten, ließen die Pritzwalker mit zunehmender Spielzeit vor allem kräftemäßig nach. „Dass wir dann weitere Tore erzielen, war nur eine Frage der Zeit. Zum Schluss habe ich für Christopher Ide noch den anderen Co-Trainer Marcel Kapitzke eingewechselt, der auch noch ein Tor gemacht hat. Es war ein guter Test und der Sieg gut für das Selbstbewusstsein der Spieler“, sagte Marco John.

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