25. Mai 2019 / 19:07 Uhr

Tor-Wahnsinn von Moukoko: BVB-Juwel schießt U17 im Alleingang zur Meisterschaft

Tor-Wahnsinn von Moukoko: BVB-Juwel schießt U17 im Alleingang zur Meisterschaft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Juwel Youssoufa Moukoko (l.) gehört zu den größten Nachwuchshoffnungen im deutschen Fußball.
BVB-Juwel Youssoufa Moukoko (l.) gehört zu den größten Nachwuchshoffnungen im deutschen Fußball. © imago images / Overstreet
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Und das in seinem Alter! Youssoufa Moukoko hat die U17 von Borussia Dortmund zur Westdeutschen Meisterschaft geschossen. Sein Viererpack beim 6:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld bedeutete den vorzeitigen Titel für den BVB.

Auf dieses Wunderkind können sich alle Fans von Borussia Dortmund jetzt schon freuen: BVB-Juwel Youssoufa Moukoko hat bei der U17 des BVB in der B-Junioren-Bundesliga West in dieser Saison nahezu nach Belieben getroffen. Jetzt hat der deutsche Junioren-Nationalspieler die Dortmunder zum vorzeitigen Titelgewinn geschossen - und das im Alter von 14 Jahren. Beim 6:1-Sieg am Samstag gegen Arminia Bielefeld steuerte Moukoko vier Treffer bei. Mit seinen Saisontreffern 40 bis 43 führt Moukoko die Torjäger-Liste mit Abstand an. Am letzten Spieltag kann das BVB-Supertalent, das auch noch in der C-Jugend spielen könnte, den ewigen B-Junioren-Rekord von Ex-Schalker Donis Avdijaj (44 Tore in einer Saison) brechen.

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BVB: Moukoko und Co. aktuell für die Meisterrunde qualifiziert

Moukoko gilt als das Wunderkind schlechthin im deutschen Nachwuchsfußball. Der Mittelstürmer, der in Kamerun geboren wurde, wechselte 2016 vom FC St. Pauli zu Borussia Dortmund und spielt dort im zweiten Jahr in der U17, die er letzte Saison zum deutschen Meistertitel schoss. „Er ist fußballerisch extrem weit, er ist schnell, hat eine hohe Spielintelligenz“, sagt BVB-Nachwuchsleiter Lars Ricken, der 1997 im Champions-League-Finale gegen Juventus Turin (3:1) traf – er war 20.

Mehr zu Youssoufa Moukoko

Die BVB-B-Junioren können durch die Niederlage von Konkurrent 1. FC Köln nicht von der Tabellenspitze der West-Staffel verdrängt werden. Moukoko und Co. sind dadurch also auch für die nationale Meisterrunde qualifiziert.

Ist BVB-Juwel Moukoko wirklich erst 14 Jahre alt?

Immer wieder wurde zuletzt über das Alter des Wunderkindes spekuliert - ist Moukoko wirklich erst 14 Jahre alt? "Die letzte Saison war hart für mich. Mit den ganzen Geschichten. Mein Trainer Sebastian Geppert, (Dortmunds Nachwuchs-Chef, Anm. d. Red.) Lars Ricken, mein Vater und mein Berater haben viel mit mir gesprochen. Ich kann nichts dafür, dass es so gut läuft", sagte er im vergangenen Jahr der Sport Bild.

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Moukoko spielt vorerst nicht für die deutsche Junioren-Nationalmannschaft

Trotz grandioser Leistungen spielt Moukoko allerdings vorerst nicht mehr für die U16-Nationalmannschaft. Sein Berater Patrick Williams verriet im Gespräch mit dem SPORTBUZZER den Grund: „Man darf nicht vergessen, dass er erst knapp 14 Jahre alt und ein Kind ist. Wir haben eine Verantwortung, auch dem Umfeld und der Familie gegenüber. Das Wohl des Jungen steht im Vordergrund, und es ist zuletzt einfach zu viel geworden – vor allem, wenn Youssoufa beim DFB war.“

BVB-Sportdirektor Zorc sieht Trubel um Moukoko kritisch

BVB-Sportdirektor Michael Zorc sieht den Trubel um Moukoko ebenfalls kritisch. "Wir halten es beim BVB insbesondere angesichts des Alters des Spielers so, dass wir uns öffentlich zurückhalten", sagte der Sportdirektor von Borussia Dortmund im April und äußerte Bedenken, dass der Teenager bereits jetzt derart im Fokus steht. Auch zu dem kürzlich unterzeichneten Ausrüstervertrag mit Nike, der Moukoko nach einem Bericht der Bildbis zu zehn Millionen Euro einbringen kann, bezog der Manager eher reserviert Stellung: "Wir sind nicht für die Handlungen von Ausstattungsfirmen verantwortlich."


Von den sportlichen Fähigkeiten des Stürmers zeigt sich Zorc indes angetan: "Er ist ein hervorragendes Talent und schießt Tore am Fließband - und das in einer höheren Altersklasse. Er spielt ja bei uns permanent in der U17."

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