08. Dezember 2022 / 21:36 Uhr

Tore, Ballbesitz und Underdog-Fußball: Der Statistik-Check nach 56 WM-Spielen

Tore, Ballbesitz und Underdog-Fußball: Der Statistik-Check nach 56 WM-Spielen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bei der WM sind bereits 148 Treffer gefallen. Mit seinen PSG-Kollegen zusammen hat Brasilien-Star Neymar insgesamt zehn Treffer erzielt.
Bei der WM sind bereits 148 Treffer gefallen. Mit seinen PSG-Kollegen zusammen hat Brasilien-Star Neymar insgesamt zehn Treffer erzielt. © Getty Images (Montage)
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148 Tore fielen in den bisherigen 56 Spielen der WM in Katar, insgesamt 1242 Mal schossen die 32 Teams aufs Tor. Der Blick in die Statistiken liefert noch weitere interessante Erkenntnisse – ein Überblick. 

Die wichtigsten acht Spiele dieser Weltmeisterschaft stehen noch aus, aber ein Großteil des Turniers ist schon absolviert. Aus den bislang 56 Partien der Vorrunde und der Achtelfinals lassen sich einige Erkenntnisse gewinnen. Eine Erhebung des Instituts für Spielanalyse Potsdam zeigt, dass Top-Quoten bei Ballbesitz, Pässen und Balleroberungen nicht immer zum Erfolg führen. Ein Überblick.

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Ineffizient und raus

Im Schnitt 7,1 Schüsse brauchten die Mannschaften im WM-Achtelfinale für ein Tor und waren damit effizienter als in der Gruppenphase, als die Werte noch zwischen 8,1 und 10,2 lagen. Auffällig: Die Teams, die die mit Abstand meisten Torabschlüsse für einen Treffer brauchten, sind früh ausgeschieden: Dänemark, Belgien, Tunesien und Wales.

Underdog-Fußball

Im Viertelfinale ist Marokko wohl die größte Überraschung. Die Nordafrikaner zeigen, dass man auch mit einer ungewöhnlichen Spielweise weit kommen kann. In der Gruppenphase hatte die Elf durchschnittlich 34 Prozent Ballbesitz, nur fünf Teams hatten weniger. Im Achtelfinale gegen Spanien waren es sogar nur 22,1 Prozent. Auch bei den Passquoten kommt Marokko mit 80 Prozent auf den siebtschlechtesten Wert.

Aus für Top-Balleroberer

Die einstigen Mitfavoriten Spanien und Deutschland erreichten bei Balleroberungen bei dieser WM die Spitzenwerte, sind aber beide ausgeschieden. Spanien brauchte im Schnitt nur 7,8 Sekunden, um den Ball zurückzugewinnen, bei Deutschland waren es 8,1 Sekunden. Mit Marokko ist ein Team eine Runde, das in dieser Kategorie auf dem viertletzten Platz liegt. 15,5 Sekunden brauchte das Team für die Balleroberung.

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Erfolg der Top-Klubs

In Kylian Mbappé, Lionel Messi und Neymar stehen drei der bisherigen Stars dieser WM beim französischen Spitzenklub Paris Saint-Germain unter Vertrag. Das spiegelt sich auch in den Toren wider: PSG-Profis haben bei dieser WM zehn Tore erzielt, acht Treffer stehen für die Spieler des FC Barcelona zu Buche, sieben für die von Manchester United. Turnier-Topscorer sind bislang Mbappé mit fünf Toren und zwei Vorlagen und Portugals Bruno Fernandes, der zweimal traf und drei Tor-Vorlagen lieferte.

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