04. November 2019 / 21:47 Uhr

Torgelower FC Greif setzt sich im Tabellenmittelfeld fest

Torgelower FC Greif setzt sich im Tabellenmittelfeld fest

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Während die Penzliner enttäuscht sind, jubeln die Torgelower Przemyslaw Jurkow (l.) und Patryk Galoch über das 6:0.
Hatten auch gegen den SC Staaken Grund zum Jubeln: Die Torgelower Konrad Korczynski (l.) und 1:0-Torschütze Patryk Galoch. © Johannes Weber
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Beim 3:1 gegen den SC Staaken entschieden die Hausherren die Partie erst in der Nachspielzeit. Torgelower haben am Ende auch wenig Glück. 

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Drei Siege aus den vergangenen vier Ligapartien - beim Torgelower FC Greif stimmt die Form momentan. Mit dem 3:1 (1:0)-Heimsieg am Sonnabend in der NOFV-Oberliga Nord gegen den SC Staaken (10. Platz/11 Punkte) setzten sich die Vorpommern im Tabellenmittelfeld fest. Auf dem siebten Rang liegend, haben die Torgelower (jetzt 17 Punkte) schon neun Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Gegen den SC Staaken mussten die Greifen allerdings harte Arbeit verrichten, um zum Erfolg zu kommen. Die Gäste waren mit der Devise Wiedergutmachung angereist, nachdem sie in der Vorwoche mit 0:7 beim FC Hansa Rostock II untergegangen waren. Die erste Hälfte der Partie bot wenig Torraumszenen. Der absolute Höhepunkt war der Führungstreffer des TFC durch Patryk Galoch. Aus etwa 20 Metern versenkte er eine Direktabnahme sehenswert in den Winkel des Staakener Kastens.

Trotz des Rückstand war der SC gut in der Begegnung und verdiente sich mit Beginn des zweiten Abschnitts den Ausgleich durch Murat Selman. Daraufhin nahm das Spiel Fahrt auf, beide Teams wurden mutiger. In der 51. Minute gingen die Torgelower erneut in Front. Maciej Ropiejko markierte per Strafstoß mit seinem achten Saisontor das 2:1. Der Vorsprung stand bis zum Abpfiff allerdings auf wackligen Beinen.

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Die Staakener warfen alles in die Waagschale, prüften TFC-Keeper Marcin Kaczmarczyk mehrfach. Der Schlussmann geriet auch in der Nachspielzeit in den Blickpunkt, als er einen Schuss von Selman aus Nahdistanz an den Pfosten lenkte. Wenig später entschied der eingewechselte Lucas Claser Rodrigues mit dem 3:1 die Partie.

Torgelows Trainer Dariusz Bucinski musste nach der Partie kurz durchpusten und war erleichtert über den Erfolg. Es war sein erster Sieg vor heimischer Kulisse.  „Meine Mannschaft hatte in der ersten Halbzeit zu viele Ballverluste", bemängelte der 47-Jährige im Nordkurier und betonte, dass sein Team trotz schwindender Kräfte, „dieses Spiel zu Hause unbedingt gewinnen wollte."

Bereits am kommenden Freitag haben die TFC-Kicker die Möglichkeit ihre positive Verfassung fortzusetzen. Um 19.30 Uhr werden sie beim Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten Tennis Borussia Berlin antreten.

Torgelower FC Greif: Kaczmarczyk – Sobolczyk, Mista, Mustapha, Tiede – Hilicki, Juszczak – Korczynski, Pajaziti (46. Zielinski), Galoch (71. Dachner) – Ropiejko (81. Claser Rodrigues).
Tore: 1:0 Galoch (26.), 1:1 Selman (46.), 2:1 Ropiejko (51./Strafstoß), 3:1 Claser Rodrigues (90. +3).
Schiedsrichter: Andy Stolz.
Zuschauer: 140.

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