27. Juli 2020 / 15:25 Uhr

TuS Pegau schlägt Groitzsch, Partheland mit herber Klatsche gegen Mölkau

TuS Pegau schlägt Groitzsch, Partheland mit herber Klatsche gegen Mölkau

Heiko Henschel
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Muldental/Leipziger Land: testen für die kommende Punktspielsaison. © Imago/Ralph Peters
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Im Muldental/Leipziger Land haben am Wochenende einige Fußball-Testspiele stattgefunden. Die Kicker erzielten viele Tore.

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Auch am Sonntag fanden in Vorbereitung auf die kommende Punktspielsaison einige Fußball-Testbegegnungen im Männerbereich mit Beteiligung von Vertretern aus dem Muldental/Leipziger Land statt. Mit Toren wurde dabei keineswegs gegeizt.

So setzte sich Kreisoberliga-Aufsteiger TuS Pegau im Nachbarschafts-Duell gegen den SV Groitzsch (Kreisliga A-West) mit 3:1 (1:1) durch. Der Kreispokalsieger um seinen neuen Coach Mike Hartleib ging auf der heimischen „Großen Reitbahn“ durch Jens Riemann in Führung (19.), doch nur wenig später erzielten die von Dirk Eschenbaum trainierten Schusterstädter in Person von Charly Weiß den Ausgleich (26.). Nach dem Seitenwechsel machte der Gastgeber durch die Treffer von Julian Lukosek (51.) und Toni Schladitz (55.) den Derby-Erfolg allerdings perfekt. Schiedsrichter der Partie in der Elsterstadt war Michael Konietzky vom SV Germania Auligk.

Pegaus Staffel-Kontrahent SC Partheland musste im Leistungsvergleich mit dem gleichrangigen SV Mölkau aus der Stadtliga Leipzig beim 2:9 (2:6) eine mächtige Tracht Prügel einstecken. Bereits nach 28 Minuten hatten die Gäste aus dem Osten der Messestadt unter Leitung des Unparteiischen Gian-Luca Menger (ATSV Frisch Auf Wurzen) ein halbes Dutzend Tore heraus geschossen. Danach schienen sich die Hausherren um Spielertrainer Alexander Till ein wenig gefangen zu haben, unmittelbar vor der Halbzeit konnten Eric Paul Kunzmann (42.) und Enrico Kitschke (45.) den Rückstand verkürzen. Nach der Pause wurde die Aufholjagd aber jäh gestoppt, denn die Mölkauer legten auf dem Beuchaer Sportgelände im Gewerbegebiet „Lange Stücken“ noch drei Treffer nach und schrammten letztlich nur haarscharf an einem zweistelligen Sieg vorbei.

Einen durchaus überraschenden 3:1 (0:0)-Erfolg durfte die SG Partheland II/Brandis II (Kreisliga B-West) um Coach Matthias Bär gegen den FSV Dürrweitzschen (Kreisliga A-Ost) um Trainer Rene Merz bejubeln. Als Referee war Dominik Hildebrandt vom ATSV Frisch Auf Wurzen im Einsatz.

Kampfbetonte Partie und leere Hände

Eine vielversprechende Frühform stellte der SV Grün-Weiß Niederstriegis (Aufsteiger in die Kreisliga A-Ost) im Match beim ESV Lok Nossen (Kreisliga A Meißen) unter Beweis. Der deutliche 4:1 (3:0)-Sieg auf dem Sportgelände an der Eichholzgasse macht zweifellos Appetit auf mehr. Philipp Kaulich (16.), Dominik Reichelt (29.) und Erik Gebhardt (32.) brachten ihre Mannschaft schon im ersten Durchgang deutlich in die Vorhand. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts avancierte Kaulich zum Doppelschützen (50.), bevor die Eisenbahner nach genau eine Stunde durch Florian Schelauska das Ergebnis etwas freundlicher gestalteten. Mehr gestattete die Mannschaft von Coach Thomas Koch dem Platzbesitzer allerdings nicht und fuhr einen relativ ungefährdeten Auswärtserfolg ein.

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Mit 5:3 (4:1) hatte der Döbelner SC II gegen den VfB Leisnig II die Nase vorn. Die Heim-Elf legte auf dem Kunstrasen im Heinz-Gruner-Sportpark los wie die Feuerwehr. Paul Feige (2.) und Abdoul Latif Madjidou (8.) drückten den echten Blitzstart der Truppe von Trainer Lothar Köhler auch in Zahlen aus. Kurz darauf markierte Jens Schröder mit einem verwandelten Strafstoß das Anschlusstor für den VfB (10.), doch die Freude währte nicht lange. Madjidou (25.) und Viet Vu Duc (25.) ließen den Gastgeber mit einem Doppelschlag beinahe uneinholbar enteilen. Mitte der zweiten Hälfte überschlugen sich an der Fichtestraße jedoch die Ereignisse. Durch die Treffer von Eric Kretschmer (60.) und Konrad Irmer (63.) waren die Leisniger um Coach Tino Helm urplötzlich wieder im Geschäft. Feiges zweites Tor (69.) brachte die Einheimischen vor 25 Zuschauern wieder in die Spur zurück und stellte zugleich den Endstand her, welcher mit dem Abpfiff von Schiedsrichter Heiko Dähnert vom ESV Lok Döbeln amtlich wurde. Im neuen Spieljahr stehen sich die Lokalrivalen in der Kreisliga B-Süd erneut gegenüber.

Eine knappe 0:1 (0:0)-Niederlage musste der TSV Kühren (ebenfalls Kreisliga B-Süd) bei der SG Pehritzsch (1. Kreisklasse Nordsachsen/selbe Leistungsebene) einstecken. Die ohne acht Stammkräfte in den Jesewitzer Ortsteil gereisten Muldentaler gerieten unmittelbar nach der Halbzeit durch das Tor von Lars Hienzsch (47.) unglücklich ins Hintertreffen. Trotz optischer Überlegenheit über weite Strecken der Begegnung und etlicher Großchancen stand die Mannschaft von Trainer Denis Knoth am Tauchaer Weg zum Ende einer kampfbetonten Partie mit leeren Händen da.