20. November 2021 / 22:14 Uhr

Alleiniger Tor-Rekord: Schalke-Profi Terodde überholt Schatzschneider mit Treffer in Bremen

Alleiniger Tor-Rekord: Schalke-Profi Terodde überholt Schatzschneider mit Treffer in Bremen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Simon Terodde vom FC Schalke 04 hat mit seinem Tor gegen Werder Bremen Legenden-Status erreicht.
Simon Terodde vom FC Schalke 04 hat mit seinem Tor gegen Werder Bremen Legenden-Status erreicht. © IMAGO/RHR-Foto
Anzeige

Simon Terodde hat sich in den Geschichtsbüchern der 2. Bundesliga verewigt. Der 33-jährige Stürmer traf am Samstag bei Werder Bremen und überholte damit Hannover-96-Legende Dieter Schatzschneider in der ewigen Rangliste.

Er hat es geschafft! Simon Terodde ist ab sofort alleiniger Rekordtorschütze der 2. Bundesliga. Der 33-jährige traf am Samstag im Zweitliga-Spiel des FC Schalke 04 bei Werder Bremen zur 1:0-Führung und steht somit jetzt bei insgesamt 154 Toren im Unterhaus der Bundesliga.

Anzeige

Somit hat der Mittelstürmer von Schalke 04 die Hannover-96-Ikone Dieter Schatzschneider überholt, der auf 153 Tore in Liga zwei kommt. Dieser hatte bereits vor der Saison stark daran gezweifelt, seinen Torrekord zu behalten. Obwohl der 63-Jährige ein Fan von Terodde ist, hatte er im Oktober noch gehofft, Terodde würde nicht ausgerechnet gegen seinen Verein Hannover 96 treffen. Während dieser Wunsch noch erhört wurde, ist Schatzschneiders Bestmarke nun Geschichte.

Mit seinem Treffer gegen Werder steht Terodde nun bei zwölf Toren in dieser Saison und führt zudem die aktuelle Torschützenliste gemeinsam mit Sven Michel vom SC Paderborn an. Schalkes "Tormaschine" hatte bereits vor der letzten Länderspielpause einen unglaublichen Lauf von acht Treffern in sechs aufeinanderfolgenden Spielen. Seine letzten Tore erzielte Terodde beim 2:0-Auswärtssieg in Rostock (Doppelpack) und beim 3:0-Heimerfolg gegen Ingolstadt zum Endstand. Es folgte eine ungewöhnliche Flaute für den Angreifer: Gegen Hannover, Dresden, Heidenheim und Darmstadt blieb Terodde ohne Ertrag. Gegen Werder durfte er nun umso mehr jubeln.