27. November 2020 / 08:11 Uhr

Torschütze Hosiner bekommt und verteilt bei Dynamo Dresden viel Lob

Torschütze Hosiner bekommt und verteilt bei Dynamo Dresden viel Lob

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Dynamos Torjäger Philipp Hosiner machte gegen die SpVgg Unterhaching wieder ein gutes Spiel und traf auch noch.
Dynamos Torjäger Philipp Hosiner machte gegen die SpVgg Unterhaching wieder ein gutes Spiel und traf auch noch. © © Dennis Hetzschold
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Dynamo Dresdens Philipp Hosiner hat gegen die SpVgg Unterhaching sein viertes Saisontor geschossen. Der Österreicher schaffte es erstmals in die „kicker“-Elf des Tages.

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Dresden. Natürlich staunt die Fangemeinde von Dynamo Dresden derzeit vor allem über das phänomenale Comeback von Marco Hartmann, doch neben der erneut starken Leistung des 32-Jährigen führten auch die guten Vorstellungen anderer SGD-Profis beim 2:0 gegen Unterhaching zum dritten Sieg in Folge. So schafften es neben dem 1:0-Torschützen aus dem Eichsfeld mit Vorlagengeber Patrick Weihrauch und dem 2:0-Torschützen Philipp Hosiner nicht zufällig noch zwei Dresdner Könner beim Fachmagazin „kicker“ in die Elf des Tages.

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Kauczinski von Hosiners Spiel sehr angetan

Während Hartmann und Weihrauch, die bei ruhenden Bällen spätestens jetzt bei jedem Gegner die Alarmglocken schrillen lassen, schon zum zweiten Mal in Folge so ausgezeichnet wurden, konnte sich Hosiner über seine erste Berufung in dieser Saison freuen. Der Österreicher hatte nicht nur das 2:0 gegen die Hachinger erzielt (42.), sondern auch sonst überzeugt und kurz vor Schluss beinahe noch das 3:0 markiert (89.). Nicht nur wegen seines vierten Saisontreffers bekam der gebürtige Eisenstädter auch viel Lob vom Trainer. Markus Kauczinski erklärte im Anschluss an den vierten Heimsieg: „Das war heute eines seiner besten Spiele. Er war sehr beweglich, sehr ballsicher, hat das Tor gemacht und sehr gut mitgespielt, ist oft ausgewichen.“

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Die SG Dynamo Dresden gewinnt das Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching mit 2:0. Zur Galerie
Die SG Dynamo Dresden gewinnt das Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching mit 2:0. ©

Hosiner, im Team nur kurz ,Hosi’ genannt, freute sich über ein gelungenes Spiel und den gut umgesetzten Matchplan: „Wir wollten mutig auftreten. Wir wussten, dass Haching eine spielstarke Mannschaft ist und wollten da unsere Tugenden, unsere Leidenschaft dagegensetzen. Wir haben auch versucht, so gut es auf diesem Platz geht, Fußball zu spielen.“ Das sei gelungen, die Führung in der ersten Halbzeit verdient gewesen. Nach einer kurzen Drangphase der Gäste zu Beginn der zweiten Spielhälfte habe man sich immer besser auf sie eingestellt, „deswegen geht der Sieg auch so in Ordnung“, so Hosiner.

Torjäger staunt über Abwehrrecke Hartmann

Auch der Torjäger, der im letzten Jahr in der gleichen Liga 19 Treffer für den Chemnitzer FC erzielt hatte, staunte über die Klasseleistung Hartmanns, der nicht nur mit dem Tor in der 26. Minute, sondern vor allem als Abräumer in der Abwehr bärenstark agiert hatte: „Er ist brandgefährlich im gegnerischen Sechzehner, aber man sieht auch, wie er defensiv alle Kopfbälle wegmacht.“


Hartmann, ganz Teamplayer, verteilte aber auch Lob an die Kameraden. Eines ging speziell an Weihrauch, der ihn wie in Rostock gefühlvoll aus dem rechten Fußgelenk bedient und das 1:0 aufgelegt hatte: „Das war ein superguter Ball vom ,Patti’, direkt hinter die Kette. Anscheinend hob irgendeiner das Abseits auf, denn ich habe mich dort zuvor aufgehalten. Ich habe versucht, den Ball sauber zu treffen, damit er aufs Tor geht. Ich habe ihn richtig gut getroffen und weil der Keeper auf dem falschen Bein stand, ist der Ball reingegangen.“

Hosiner lobt auch Weihrauch und Meier

Dass Hachings Keeper Nico Mantl bei seiner zweiten Großchance in der 37. Minute – wieder war ein Freistoß von Weihrauch der Ausgangspunkt gewesen – noch reflexartig den Kopfball hatte parieren können, ärgerte Hartmann ein wenig. Selbstkritisch bemerkte er: „Wenn ich da aus fünf Metern den Fuß nehme, ist das ein sicheres Tor.“

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Doch dass er das 2:0 verpasste, war im Nachhinein nicht schlimm, denn Hosiner machte es fünf Minuten später. Und auch der Burgenländer bedankte sich für die Zuarbeit der Kollegen: „Wir hatten schon davor gute Ballstafetten, doch dann steckte Patrick Weihrauch die Kugel gut auf ,Joni’ (Jonathan Meier/d. Red.) durch – das sind die Bälle, auf die ich lauere. Dieser Querball kam perfekt, ich musste nur noch die Schuhspitze hinhalten.“