18. Dezember 2019 / 10:51 Uhr

"Atemberaubend" und "irre": So kommentiert die Presse das Torspektakel zwischen Dortmund und RB Leipzig

"Atemberaubend" und "irre": So kommentiert die Presse das Torspektakel zwischen Dortmund und RB Leipzig

Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
Leipzigs Konrad Laimer (l) und Dortmunds Achraf Hakimi kämpfen um den Ball.
Leipzigs Konrad Laimer (l) und Dortmunds Achraf Hakimi kämpfen um den Ball. © dpa
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Es war kein Spiel für Herzinfarkt-Gefährdete. Borussia Dortmund und RB Leipzig schenkten sich im Spitzenspiel am Dienstagabend nichts, trennten sich am Ende 3:3 (0:2). Wir haben Medienreaktionen zur Partie gesammelt.

Leipzig. Es war ein Schlagabtausch wie im Rausch. In Halbzeit eins agierte Borussia Dortmund wie entfesselt, in Halbzeit zwei brachten krasse Fehler der Gastgeber Tabellenführer RB Leipzig zurück in die Partie. Die Folge: Aus einem 0:2 aus Sicht der Messestädter wurde ein 2:2, dann ein 2:3, schließlich ein 3:3. Timo Werner erzielte seine Saisontore 17 und 18 für die Roten Bullen. Der eingewechselte Patrik Schick besorgte den entscheidenden letzte Treffer. Für den BVB hatten Julian Weigl, Julian Brandt und Jadon Sancho eingenetzt.

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DURCHKLICKEN: So kommentiert die Presse das 3:3

Frankfurter Allgemeine: Es fiel den Angehörigen des BVB schwer, den Ärger wirklich zu spüren. Losgelöst vom Ergebnis waren alle Beteiligten erfüllt von diesem süßen Rausch, den dieses atemraubende 3:3 zwischen dem Meisterschaftsanwärter aus dem Revier und den Tabellenführer aus Leipzig erzeugt hatte. […]Dicke Portionen der großen Magie dieses Sports wehten während der 90 Minuten hinaus in die vorweihnachtliche Dezembernacht. Die kritischen Anmerkungen der Beteiligten klangen pflichtbewusst, die Schwärmerei, die folgte, kam hingegen von Herzen.“ Zur Galerie
Frankfurter Allgemeine: "Es fiel den Angehörigen des BVB schwer, den Ärger wirklich zu spüren. Losgelöst vom Ergebnis waren alle Beteiligten erfüllt von diesem süßen Rausch, den dieses atemraubende 3:3 zwischen dem Meisterschaftsanwärter aus dem Revier und den Tabellenführer aus Leipzig erzeugt hatte. […]Dicke Portionen der großen Magie dieses Sports wehten während der 90 Minuten hinaus in die vorweihnachtliche Dezembernacht. Die kritischen Anmerkungen der Beteiligten klangen pflichtbewusst, die Schwärmerei, die folgte, kam hingegen von Herzen.“ ©

Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche sprach im Anschluss von einem „geilen“ Spiel. „Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir es uns erarbeitet. Es war ein extrem intensives Spiel.“ Borussia-Coach Lucien Favre lobte: "Es war ein sehr gutes Spiel mit viel Tempo." Auch die deutschen Medien zeigen sich begeistert vom vor allem gegen Ende offenen Schlagabtausch und dem Offensivfeuerwerk zweier Meisterschaftsanwärter.

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