04. August 2019 / 14:57 Uhr

Sieg für Lieberknecht: Eintracht Braunschweig unterliegt dem MSV Duisburg mit 0:3

Sieg für Lieberknecht: Eintracht Braunschweig unterliegt dem MSV Duisburg mit 0:3

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Der Anfang vom Ende: Braunschweigs Steffen Nkansah befördert den Ball ins eigene Tor.
Der Anfang vom Ende: Braunschweigs Steffen Nkansah befördert den Ball ins eigene Tor. © imago images / Eibner
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Für Torsten Lieberknecht ist die Rückkehr nach Braunschweig optimal verlaufen, die Eintracht hingegen hätte sich den Sonntagnachmittag sicherlich ganz anders vorgestellt. In der 3. Liga kassieren die Löwen die erste Saisonniederlage, sie unterlagen dem MSV Duisburg mit 0:3.

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Rückschlag für Eintracht Braunschweig: Ausgerechnet gegen Ex-Coach Torsten Lieberknecht gab es für die Blau-Gelben die erste Saisonniederlage. Der Drittligist unterlag im Spitzenspiel vor mehr als 21 000 Zuschauern mit 0:3 (0:1).

„Torsten, lass die Zebras los, die Löwen haben Hunger“ – mit diesem Transparent begrüßte Block 9 den Ex-Trainer. Doch das bissigere Team waren von Beginn an die Duisburger. Braunschweig stand sehr tief, kam kaum über die Mittellinie und geriet in der 19. Minute verdient in Rückstand.

Allerdings war das 0:1 Slapstick pur: Nachdem Joshua Bitter von rechts nach innen gepasst hatte, klärte Robin Becker – allerdings so, dass sich der Ball hoch Richtung Tor drehte. Eigentlich nicht schlimm, denn vor der Linie stand ja noch Steffen Nkansah, Doch der schaffte es weder per Kopf noch mit dem Fuß, die Situation zu klären und bugsierte die Kugel sogar noch endgültig über die Linie – 0:1.

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„Wir sind gar nicht in die Zweikämpfe gekommen. Das war eine unterirdische erste Halbzeit“, kritisierte Kapitän Bernd Nehrig nach der Partie. Und Trainer Christian Flüthmann meinte: „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir viel zu passiv agiert. Das was nicht das, was wir uns vorgenommen hatten.“ Er sagte aber auch: „Jetzt haben wir im ersten Spiel mal verloren. Deshalb brauchen wir aber nicht alles in Frage zu stellen.“

Um ein Haar wäre die Partie dann auch schon kurz nach dem Seitenwechsel entschieden gewesen: Der überragende Moritz Stoppelkamp traf aus spitzem Winkel aber nur an die Lattenunterkannte (47.), Becker hatte noch abgefälscht. In der 67. Minute grätschte Petar Sliskovic ebenso nur haarscharf an der Vorentscheidung vorbei.

Die Löwen in Noten: Das ist die Einzelkritik zum Spiel von Eintracht Braunschweig gegen den MSV Duisburg

<b>Jasmin Fejzic:</b> Ohne Chance beim 0:1, war deutlich mehr als zuletzt in Jena gefordert. Schwere Bälle waren aber nicht dabei, das 0:2 in die Torwartecke muss er eigentlich haben. Note: 4,5. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Ohne Chance beim 0:1, war deutlich mehr als zuletzt in Jena gefordert. Schwere Bälle waren aber nicht dabei, das 0:2 in die Torwartecke muss er eigentlich haben. Note: 4,5. ©
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Für diese sorgte Leroy-Jacques Mickels Sekunden nach seiner Einwechslung mit einem flachen Distanzschuss in die kurze Ecke (81.). Stoppelkamp erhöhte nach einem Konter sogar noch auf 0:3 (84.). Der Sieg für die Zebras ging absolut in Ordnung, denn die Löwen hatten viel zu wenig Biss.

„Es war kein einfacher Tag für mich“, sagte MSV-Trainer Lieberknecht bezogen auf seine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Und dankte mit Tränen in den Augen den Fans, die ihm einen „so warmen Empfang“ bereitet hätten.

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