16. Oktober 2020 / 13:40 Uhr

Torwart-Wechsel beim FC Schalke: Frederik Rönnow spielt für verletzten Ralf Fährmann

Torwart-Wechsel beim FC Schalke: Frederik Rönnow spielt für verletzten Ralf Fährmann

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Steht gegen Union im Tor: Frederick Rönnow.
Steht gegen Union im Tor: Frederick Rönnow. © imago images/Revierfoto
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Der FC Schalke 04 wechselt den Torwart - notgedrungen. Neuzugang Frederik Rönnow wird am Sonntag gegen Union Berlin im Tor stehen, weil Ralf Fährmann verletzt fehlt. Trainer Manuel Baum hofft zudem auf mehr Offensiv-Power.

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Viele Experten hatten den Tausch erwartet - nun ist er aufgrund einer Verletzung vollzogen worden. Weil Ralf Fährmann dem FC Schalke 04 am Sonntag gegen Union Berlin (18 Uhr) verletzungsbedingt fehlen wird, rückt Neuzugang Frederick Rönnow ins Tor. Er wird nach dem Tausch-Transfer von Eintracht Frankfurt mit Markus Schubert nun sein Startelf-Debüt für Schalke geben.

„Er freut sich auf das Spiel und macht einen guten Eindruck“, befand S04-Trainer Manuel Baum. Der dänische Neuzugang kam schon beim 0:4 in Leipzig zu 45 Einsatzminuten und stand im Test gegen Paderborn zwischen den Pfosten. Rönnow soll zunächst bis Fährmanns Rückkehr im Tor stehen. „Das gilt zunächst einmal für ein Spiel“, sagte der Trainer.

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Baum hofft zudem auf einen Offensiv-Schwung seiner Mannschaft. „Es wäre für jeden extrem wichtig, dass wir drei Punkte holen und dafür werden wir alles geben“, versprach der neue Coach der Schalker. Baum setzt dabei auf die Stärkung der Angriffsreihe. „Das Ziel ist, dass wir uns offensiver ausrichten. Dazu brauchst du Mut und auch das Gefühl, dass man Fehler machen darf“, meinte der 41-Jährige, der sich zuletzt in vielen Einzel- und Gruppengesprächen ein Bild von der Situation im Team gemacht hat.

Gegen den Vorjahresaufsteiger hofft Baum vor allem auf den derzeit starken Mark Uth, der mit drei Treffern gegen Paderborn Akzente in der Offensive setzte. „Ich habe das Gefühl, dass er sich hier sehr identifiziert mit Schalke und dass er ein Führungsspieler werden kann“, meinte Baum, der die Defensive von Union als eine der „ekligsten der Liga“ bezeichnete.