02. Juni 2019 / 11:06 Uhr

Tottenham-Trainer Pochettino lässt Zukunft nach Final-Niederlage offen: "Es ist nicht der Moment"

Tottenham-Trainer Pochettino lässt Zukunft nach Final-Niederlage offen: "Es ist nicht der Moment"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wie geht es nach der Niederlage gegen den FC Liverpool für Mauricio Pochettino weiter? Nach dem Spiel ließ der Tottenham-Coach seine Zukunft offen.
Wie geht es nach der Niederlage gegen den FC Liverpool für Mauricio Pochettino weiter? Nach dem Spiel ließ der Tottenham-Coach seine Zukunft offen. © imago images / DeFodi
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Das Champions-League-Finale 2019 ist Geschichte, Tottenham Hotspur unterlag dem FC Liverpool mit 0:2. Doch wie geht es nun für Spurs-Coach Mauricio Pochettino weiter? Nach dem Spiel reagierte er auf Nachfragen hinsichtlich seiner Zukunft.

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Für Tottenham Hotspur ist der Traum vom ersten Champions-League-Titel nach der 0:2-Niederlage am Samstagabend gegen den FC Liverpool vorerst geplatzt - und damit auch für Spurs-Trainer Mauricio Pochettino. Bereits in den Wochen vor dem Finale wurde in den Medien über die Zukunft des Argentiniers spekuliert. Nicht zuletzt, weil er mit seinen Statements nach dem Halbfinal-Wunder gegen Ajax Amsterdam höchstpersönlich für Verwirrung gesorgt hatte.

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Der FC Liverpool hat sich im Finale der Champions League durchgesetzt und den Titel zum ersten Mal nach 14 Jahren wieder in die Stadt der Beatles geholt. Der SPORTBUZZER fasst die Reaktionen der internationalen Presse zusammen, die sich natürlich für "Reds"-Trainer Jürgen Klopp freut. ©
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Mit Blick auf das bevorstehende Finale gegen die Reds hatte Pochettino damals einen möglichen Abgang in Aussicht gestellt: "Wenn wir gewinnen, werde ich gehen. Und wenn wir verlieren, vielleicht auch." Die Endspiel-Niederlage ist inzwischen in Stein gemeißelt, die Zukunft des Tottenham-Coaches hingegen nicht. Nach dem Spiel analysierte Pochettino im Rahmen der Pressekonferenz nicht nur das verlorene Finale, sondern reagierte auch auf Nachfragen hinsichtlich seiner persönlichen Zukunft.

Allerdings hielt sich der Fußballlehrer weitestgehend bedeckt und verwies auf den seiner Ansicht nach unpassenden Zeitpunkt für eine Trainer-Diskussion: "Ich denke, es ist nicht der Moment, um über die Zukunft zu sprechen." Denn wenn er das jetzt täte, würde das wieder nur in alle möglichen Richtungen interpretiert. In der jüngeren Vergangenheit wurde Pochettino immer wieder mit Top-Klubs wie Real Madrid und Manchester United in Verbindung gebracht. Bei diesen beiden Klubs stellt sich die Trainer-Frage aktuell jedoch nicht.

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Hat sich Pochettino gegen Liverpool vercoacht?

Bei der Pressekonferenz äußerte sich der 47-Jährige auch zu seiner Entscheidung, den zuvor lange verletzten Harry Kane eingesetzt zu haben. Das Comeback des besten Spielers und WM-Torschützenkönigs sollte eigentlich Tottenhams Trumpf an diesem Abend werden. Tatsächlich aber war es einer der Gründe für die Niederlage. Denn der 25-Jährige konnte sich gegen Liverpools Betonabwehr nie durchsetzen. Seine Bewegungen wirkten schwerfällig und hilflos.

"Meine Entscheidung war sehr analytisch und ich habe sie auf der Basis aller meiner Informationen getroffen. Ich bereue diese Entscheidung nicht“, sagte der Argentinier. Kane habe zwar nicht getroffen, aber er am Ende immer noch frisch gewesen.

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Trotz der Final-Pleite: Tottenham-Coach Pochettino ist stolz auf sein Team

Pochettino hat sich in den vergangenen Monaten wiederholt darüber beklagt, dass sich der Bau des neuen Stadion so verzögert hat und dass er in Folge dessen im Sommer und Winter keine neuen Spieler kaufen konnte. Über allem steht die Frage, was er mit diesem Verein nach dem Finale der Champions League überhaupt noch erreichen kann. "Wir sind alle enttäuscht. Aber die Saison war trotzdem fantastisch. Ich bin stolz auf mein Team“, sagte Pochettino.

Auch Sieger-Trainer Jürgen Klopp nahm sich im Moment seines größten Erfolges die Zeit, um dem gesamten Spurs-Team sein Kompliment auszusprechen. "Ich weiß besser als jeder andere auf der Welt, wie sich Tottenham in diesem Moment fühlt. Sie haben gut gespielt und hatten eine sensationelle Saison. Sie sollten sehr stolz auf das sein, was sie geleistet haben."

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