18. April 2019 / 09:19 Uhr

Tottenham-Kapitän Harry Kane rastet nach Weiterkommen bei Manchester City aus

Tottenham-Kapitän Harry Kane rastet nach Weiterkommen bei Manchester City aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nach dem irren Spektakel zwischen Manchester City und Tottenham feierte Spurs-Stürmer Harry Kane ausgelassen.
Nach dem irren Spektakel zwischen Manchester City und Tottenham feierte Spurs-Stürmer Harry Kane ausgelassen. © imago
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Harry Kane fehlte Tottenham Hotspur beim Einzug ins Halbfinale der Champions League verletzt. Die Jubelschreie des Spurs-Kapitäns nach dem Weiterkommen gegen Manchester City hallten dennoch durch die Twitter-Welt.

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Aus seinen Augen sprach eine Mischung aus Unglaube und purer Freude. Während seine Teamkollegen von Tottenham Hotspur gerade Manchester City in einem 90-minütigen Drama aus der Champions League befördert hatten und in Halbfinale gegen Ajax Amsterdam eingezogen waren, musste auch der verletzte Kapitän Harry Kane irgendwo mit all den angestauten Emotionen hin. Für das Herzen der Mitspieler oder einen Abstecher vor die Kurve der mitgereisten Fans wäre der Weg aus seinem heimischen Wohnzimmer ins Etihad Stadium zu weit gewesen. Also Handy raus, Freude raus. In einem fünfsekündigen Clip bei Twitter schrie der Torjäger hemmungslos in die Kamera. Der Schmerz vergessen, die Bänderverletzung ganz weit weg.

Während Kane seiner Freude freien Lauf ließ, flimmerte auf dem TV-Bildschirm im Hintergrund der Jubel seiner Kameraden. Die Spurs-Stars hatten ein Spiel unter dem Motto "Mehr Achterbahn geht nicht" erlebt. 0:1-Rückstand, 2:1-Führung, 2:4-Rückstand, 3:4-Endstand. Aufgrund des 1:0 im Hinspiel und der drei erzielten Auswärtstore reichte das zum Weiterkommen. Und wäre die Torfolge (fünf Treffer fielen in den ersten 21 Minuten) nicht schon spektakulär genug gewesen, hatte es in der Nachspielzeit auch noch einen nervenaufreibenden Videobeweis gegeben. Raheem Sterling traf zum vermeintlichen 4:4 - doch der VAR entschied auf Abseits von Vorbereiter Sergio Agüero.

Internationale Pressestimmen zum Torspektakel zwischen ManCity und Tottenham

Die internationalen Medien reagieren ekstatisch auf die überragende Champions-League-Partie zwischen Tottenham und Manchester City, an dessen Ende Fernando Llorente (M.) der Matchwinner war und Pep Guardiola (l.) in die Röhre guckte. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die besten Reaktionen der Presse. Zur Galerie
Die internationalen Medien reagieren ekstatisch auf die überragende Champions-League-Partie zwischen Tottenham und Manchester City, an dessen Ende Fernando Llorente (M.) der Matchwinner war und Pep Guardiola (l.) in die Röhre guckte. Der SPORTBUZZER zeigt die besten Reaktionen der Presse. ©
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All dieser Irrsinn war auch an Kane nicht spurlos vorbeigegangen. Viel anstrengender hätte die Partie für ihn wohl auch auf dem Spielfeld kaum verlaufen können. Ob der Kapitän der englischen Nationalmannschaft in der Vorschlussrunde wieder mitwirken kann, ist mehr als fraglich. Womöglich schafft er es aufgrund der Blessur in dieser Saison gar nicht mehr auf den Platz. Problem für die Spurs: Im Hinspiel gegen Amsterdam muss auch Kane-Vertreter Heung-Min Son passen. Der ehemalige Bundesliga-Profi fehlt gelbgesperrt. Auf Kanes Couch dürfte für Son sicher ein Platz frei sein. Nach der Partie soll es wieder heißen: Handy raus, Freude raus.

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