12. Januar 2020 / 09:59 Uhr

Tottenham-Coach Mourinho schießt nach Pleite gegen Liverpool und Klopp gegen VAR: "Waren Tee trinken"

Tottenham-Coach Mourinho schießt nach Pleite gegen Liverpool und Klopp gegen VAR: "Waren Tee trinken"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Tottenham-Coach José Mourinho haderte nach der Niederlage gegen Liverpool mit dem Videoassistenten
Tottenham-Coach José Mourinho haderte nach der Niederlage gegen Liverpool mit dem Videoassistenten © 2020 Getty Images
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Nur knapp mussten sich die Tottenham Hotspur und Trainer José Mourinho dem dominanten Premier-League-Tabellenführer FC Liverpool geschlagen geben. Mourinho fand nach der Partie deutliche Worte für den Videoassistenten.

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Die Tottenham Hotspur sahen bei ihrer knappen 0:1-Heimniederlage gegen Premier-League-Tabellenführer Liverpool sogar besser aus als Meister Manchester City zwei Monate zuvor. Die Londoner spielten gegen die Elf von Jürgen Klopp bis in die Nachspielzeit mit um die Punkte. Dennoch konnte auch das Team von Trainer José Mourinho nicht verhindern, dass die Reds mit dem 20. Sieg im 21. Liga-Spiel der Saison einen Startrekord für Europas Top-Ligen aufstellten - und Mourinhos Ärger über den Videobeweis freien Lauf ließen.

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"Sie (Liverpool, Anm. d. Red.) sind so gut und so stark in jedem Bereich. Und dazu haben sie auch noch Glück", sagte "the Special One" nach der Partie bei Sky Sports und erklärte: "Sie hätten locker ein Tor kassieren können. Oder sie hätten das Spiel mit zehn Mann beenden können. Aber leider war das VAR-Team ja Tee trinken und hat so die Rote Karte für Robertsons Foul verpasst." Mourinho spielte auf eine Szene in der 75. Minute an, in der Liverpool-Verteidiger Andy Robertson sich den Ball zu weit vorgelegt hatte und Spurs-Youngster Japhet Tanganga am Knöchel traf. Schiedsrichter Martin Atkinson ließ aber weiterlaufen und auch der Video-Assistent griff nicht ein.

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Die erste Station von José Mourinho als Co-Trainer im Profibereich war der portugiesische Klub CF Estrela Amadora. Nach einem Jahr an der Westküste der iberischen Halbinsel ging es über die AD Ovarense zu den ersten namhaften Vereinen. Von Sporting Lissabon, über den FC Porto zog es The Special One dann zur ersten Größe außerhalb Portugals - und was für einer! An der Seite vom Engländer Sir Bobby Robson und später Louis van Gaal leitete er die Geschicke beim großen FC Barcelona. Und das mit Erfolg: In der Zeit von 1996 bis 2000 gewannen die Katalanen zwei Mal die Copa del Rey, zwei Mal die Meisterschaft und sogar den Europapokal der Pokalsieger.  Zur Galerie
Die erste Station von José Mourinho als Co-Trainer im Profibereich war der portugiesische Klub CF Estrela Amadora. Nach einem Jahr an der Westküste der iberischen Halbinsel ging es über die AD Ovarense zu den ersten namhaften Vereinen. Von Sporting Lissabon, über den FC Porto zog es "The Special One" dann zur ersten Größe außerhalb Portugals - und was für einer! An der Seite vom Engländer Sir Bobby Robson und später Louis van Gaal leitete er die Geschicke beim großen FC Barcelona. Und das mit Erfolg: In der Zeit von 1996 bis 2000 gewannen die Katalanen zwei Mal die Copa del Rey, zwei Mal die Meisterschaft und sogar den Europapokal der Pokalsieger.  ©

Vollkommen unzufrieden mit dem Spiel war der Portugiese am Ende trotzdem nicht. "Die Jungs haben wirklich alles gegeben. Ich haben ihnen deswegen gesagt: 'Versteckt euch nicht zu Hause! Geht ins Restaurant, gönnt euch ein Bier!'" Für Mourinho war es schon die vierte Niederlage in zehn Spielen als Spurs-Coach, bei fünf Siegen und einem Unentschieden. In der Tabelle haben die Nord-Londoner durch die Niederlage zwei Plätze verloren und stehen jetzt auf Rang acht vier Punkte hinter Manchester United auf dem Europa-League-Platz.

Der FC Liverpool und Trainer-Konkurrent Klopp sind für ihn übrigens schon der designierte Meister, wie der 56-Jährige bekräftigte: "Das hab ich schon gesagt, als sie ManCity geschlagen haben. Schon vor drei, vier Monaten habe ich das gesagt."