12. Juni 2019 / 15:49 Uhr

Highspeed-Crash bei Dauphiné-Training: Tour-Aus für Seriensieger Chris Froome

Highspeed-Crash bei Dauphiné-Training: Tour-Aus für Seriensieger Chris Froome

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Chris Froome hat sich bei einem Unfall am Rande des Criteriums du Dauphine eine schwere Verletzung zugezogen.
Chris Froome hat sich bei einem Unfall am Rande des Criteriums du Dauphine eine schwere Verletzung zugezogen. © imago images / Panoramic International
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Radsport-Star Chris Froome wird die diesjährige Tour de France aufgrund eines schweren Sturzes am Rande der  Dauphiné Libere verpassen. Das bestätigte Ineos-Teamchef Dave Brailsford am Mittwoch. 

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Der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome ist dreieinhalb Wochen vor der Frankreich-Rundfahrt schwer gestürzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dies teilte sein Rennstall Ineos am Mittwoch mit. Dabei hat er sich Medienberichten zufolge mutmaßlich einen Becken- respektive Oberschenkelbruch zugezogen.

Der 34 Jahre alte Rad-Star aus Großbritannien stürzte laut Teamangaben bei der Streckenbesichtigung des 26,1 Kilometer langen Zeitfahrens des Critérium du Dauphiné in Roanne und musste daher das Rennen noch vor der vierten Etappe aufgeben. Nun bestätigte der Ineos-Teamchef Dave Brailsford, dass Froome nicht an der diesjährigen Tour teilnehmen kann und sein Zustand "sehr kritisch" sei. Ineos ist das Nachfolge-Team von Sky.

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Ineos-Chef Dave Brailsford: "Es ist ein sehr schwerer Unfall"

"Er ist bei einem Abfahrts-Teilstück und bei höchster Geschwindigkeit gestürzt", wird Brailsford vom Independent zitiert. "Er ist in eine Mauer gekracht. Es ist ein sehr schwerer Unfall. Es ist klar, dass er bei der Tour de France nicht dabei sein wird. Es wird eine ganze Weile dauern, bis er wieder Rennen fahren kann", betonte der langjährige Froome-Vertraute.

Froome wollte die achttägige Rundfahrt als Generalprobe für die diesjährige Tour absolvieren, die am 6. Juli mit einer Flachetappe rund um Brüssel startet. 2013, 2015 und 2016 hatte er das Rennen jeweils für sich entschieden - in allen drei Jahren folgten danach Gesamtsiege bei der Tour de France. Nur im Vorjahr musste er sich bei Dauphiné und Tour seinem Teamkollegen Geraint Thomas geschlagen geben.

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