06. Februar 2018 / 17:27 Uhr

Torwart-Wintercamp in Gransee: Die richtige Technik ist das A und O

Torwart-Wintercamp in Gransee: Die richtige Technik ist das A und O

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Auge-Hand-Koordination sind für einen Torwart wichtig.
Auge-Hand-Koordination sind für einen Torwart wichtig. © Christoph Brandhorst
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Torwarttrainer Marcel Krüger veranstaltet ein Wintercamp für junge Fußball-Keeper aus ganz Oberhavel.

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Auf die Bälle müssen die Kids noch warten. Zum Beginn des Trainingstages holt Marcel Krüger erstmal Hütchen und Koordinationsleitern raus. „Die Grundtechniken sind wichtig, das ist in dem Alter das A und O“, sagt der Torwarttrainer, der in der Granseer Dreifelderhalle gerade sein zweitägiges Winter-Trainingscamp für junge Keeper veranstaltet. Zehn Nachwuchstorhüter sind dabei.

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Zuerst geht es um die Koordination, um schnelle Schrittfolgen. Die Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren flitzen durch den Parcours, den Marcel Krüger aufgebaut hat. „Das ist die Erwärmung“, sagt der Granseer, der einst selbst für den Häsener SV, Eintracht Gransee und den SV Altlüdersdorf zwischen den Pfosten stand. Erst muss die genaue Ausführung stimmen, dann können die Jugendtorhüter auch das Tempo steigern. „Seht gut! Schneller!“, feuert der Coach an.

Mehrere Torwarttage hat Krüger schon veranstaltet, jetzt ging es erstmals unters Hallendach. Regelmäßig trainiert der 32-Jährige im Nordkreis junge Keeper. 24 Kinder nutzen das Angebot schon. „Ich will Nachwuchstorwarte in Oberhavel fördern und entwickeln“, so Krüger. Camps wie das in Gransee, bei dem die Keeper zwei Tage gezielt an Stärken und Schwächen arbeiten, seien dafür ideal.

Marcel Krüger gibt Techniktipps.
Marcel Krüger gibt Techniktipps. © Christoph Brandhorst

Das hat sich längst herumgesprochen. Denn die Teilnehmer kommen nicht nur aus den Oberhavel-Vereinen wie dem SV Zehdenick, dem FC Kremmen, dem Löwenberger SV, Eintracht Gransee oder SV Altlüdersdorf. „Sogar Torhüter vom BFC Dynamo kommen schon“, sagt er. In Gransee sind jetzt auch junge Keeper vom VfL Nauen oder Blau-Weiß Rheinsberg dabei. Mit der Resonanz ist der Coach zufrieden. „Wir hatten sogar eine kleine Nachrückerliste“, verrät er. Bewusst habe er sich entschieden, nicht mehr als zehn Nachwuchskicker mitmachen zu lassen, so kann er individuell auf den Leistungsstand der Junioren eingehen.

Dann ist es doch so weit: Endlich kommen die Bälle raus. Darauf haben die zehn Camp-Teilnehmer gewartet. Wie gehe ich mit den Händen richtig zum Ball? Wie falle ich richtig? Fragen, die auch am Mittwoch noch beantwortet werden. Am Vormittag stehen das Fangen und Ablenken hoher Bälle auf dem Programm, am Dienstag ging es bereits um flache und halbhohe Schüsse. Zum Abschluss sollen alle Techniken noch einmal angewendet werden.

Zum Durchklicken: Die Kreismeister des Fußballkreises Oberhavel/Barnim (bis 2013/2014 FK Oberhavel)

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2002/2003 - Rot-Weiß Flatow: Birkenwerder führte in der Tabelle schon deutlich, doch die Flatower nahmen dem BBC noch die Butter vom Brot. Am Ende jubelten die Männer von Trainer Mario Falkowski (obere Reihe, r.), der auch heute wieder das Sagen bei den Rot-Weißen hat. Birkenwerder verpasste zum dritten Mal in Folge den Staffelsieg knapp. Heute kämpft Flatow in der Kreisliga um Punkte. ©

Gelohnt hat sich die spezielle Förderung von Marcel Krüger schon: Sein Schützling Ben Sawatzki vom Löwenberger SV wechselt im Sommer an die Frankfurter Sportschule. So soll es weitergehen. „Das nächste Camp ist für Ostern geplant“, kündigt Krüger an.