05. Juli 2022 / 13:38 Uhr

Trainer Adi Hütter zieht schonungslose Gladbach-Bilanz: Versprechungen wurden nicht eingehalten

Trainer Adi Hütter zieht schonungslose Gladbach-Bilanz: Versprechungen wurden nicht eingehalten

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Adi Hütter blickt kritisch auf seine Zeit bei Borussia Mönchengladbach zurück.
Trainer Adi Hütter blickt kritisch auf seine Zeit bei Borussia Mönchengladbach zurück. © IMAGO/osnapix
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Trainer Adi Hütter hat kritisch auf seine einjährige Amtszeit bei Borussia Mönchengladbach zurückgeblickt. Der Österreicher benennt Fehler des Klubs, gesteht aber auch eigene Versäumnisse ein.

Nach seinem Aus bei Borussia Mönchengladbach hat Adi Hütter schonungslos auf seine Zeit bei den Rheinländern zurückgeblickt und die Gründe für die letztlich gescheiterte Zusammenarbeit aufgearbeitet. Dabei zeigt sich der Österreicher selbstkritisch, verdeutlicht aber ebenso, was aus seiner Sicht beim Klub in den vergangenen Monaten schiefgelaufen ist. "Leider ist das, was mir in der Sommer-Transferzeit versprochen wurde, nicht eingehalten worden. Auf Spielerebene hat sich nichts getan. Dann hat sich Max Eberl nach drei Monaten verabschiedet, was mich viel Energie gekostet hat. Es sind auch Fehler von meiner Seite passiert. Auf der anderen Seite haben wir nie spielen können, was wir wollten", sagte Hütter bei ServusTV.

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Der 52-Jährige, der vor der abgelaufenen Saison für eine Ablöse in Höhe von 7,5 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt zur Borussia gekommen war, benannte weitere Mängel innerhalb des Vereins. "Außergewöhnlich war für mich, dass in Gladbach vieles öffentlich gemacht wurde. Das kannte ich vorher nicht, gehört aber im Fußball dazu", sagte er und äußerte sich auch zu den Aussagen von Borussia-Sportdirektor Roland Virkus, dass Gladbach eine Ballbesitz-Mannschaft sei. Er sehe diese Ausführung "nicht kritisch", betonte Hütter und ergänzte: "Man muss aber klar sagen: Dann müsst ihr einen Ballbesitz-Trainer holen. Das bin ich nicht allein. Ich spiele gerne das, was wir in Salzburg, in Bern, in Frankfurt gespielt haben."

Mit Blick auf seine persönliche Zukunft zeigte sich der Coach gelassen und wartet auf das passende Angebot: "Ich bin nicht für alles offen, aber es gibt so viele interessante Dinge. Ich lasse alles auf mich zukommen und sehe dem Ganzen entspannt entgegen."

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