19. November 2020 / 10:21 Uhr

Eintracht-Coach Adi Hütter kontert Kritiker: "Dann muss man einen anderen Trainer holen"

Eintracht-Coach Adi Hütter kontert Kritiker: "Dann muss man einen anderen Trainer holen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Adi Hütter verteidigt seinen Spielstil mit Eintracht Frankfurt.
Trainer Adi Hütter verteidigt seinen Spielstil mit Eintracht Frankfurt. © Getty Images
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Trainer Adi Hütter erklärt, warum er trotz kritischer Stimmen am Spielstil von Eintracht Frankfurt festhalten wird. Dabei spricht er über den Entwicklungsstand seiner Mannschaft sowie deren Stärken und Schwächen.

Trotz des durchwachsenen Bundesliga-Starts mit zehn Punkten aus den ersten sieben Partien will Adi Hütter Kritik am vermeintlich zu offensiven Spielstil von Eintracht Frankfurt nicht gelten lassen. "Wir könnten auch anders, uns hinten reinstellen und versuchen, dass wir mal einen Konter unterbringen. Aber dann muss man einen anderen Trainer holen. Dafür bin ich sicher nicht der Richtige. Das sage ich offen und ehrlich. So habe ich nie Fußball gedacht und auch nicht gespielt. Das heißt noch lange nicht, dass ich es nicht auch mag, wenn man gut verteidigt. Das gehört auch zum Fußball", sagte der SGE-Trainer in einem Bild-Interview.

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Dabei verwies er darauf, dass die Defensive mit Ausnahme des Spiels gegen den FC Bayern nicht übermäßig viele Gegentreffer zugelassen habe. Tatsächlich kassierte die Eintracht fünf ihrer bislang insgesamt zwölf Gegentore gegen die Münchner. Hütter über seine Philosophie: "Natürlich könnten wir uns auch zurückziehen. Aber wenn wir tief hinten drin stehen, haben wir einen langen, langen Weg nach vorn. Und da fehlt uns doch die hundertprozentige Schnelligkeit. Wir sind in einer Findungsphase bei Ballbesitz. Nicht zu viel – aber wenn wir den Ball haben, müssen wir wissen, zu was wir ihn verwenden, um Profit draus zu schlagen. Es ist ja auch nicht so, dass wir gar keine Chancen herausspielen. Im Gegenteil."

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Als Ärgernis empfindet es Hütter derweil, dass sein Team schon vier Remis auf dem Konto hat. "Ich bin kein Fan von Unentschieden. Da hätte ich lieber zweimal gewonnen und ein Spiel verloren. Mit 13 Punkten würden wir ganz anders dastehen", meint der Österreicher.