07. Mai 2022 / 19:15 Uhr

"Ich bin nächstes Jahr Trainer von Borussia Dortmund": Klares Rose-Statement nach Wirbel um Kehl-Aussagen

"Ich bin nächstes Jahr Trainer von Borussia Dortmund": Klares Rose-Statement nach Wirbel um Kehl-Aussagen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marco Rose lässt sich von den Spekulationen um seine Zukunft als BVB-Coach nicht aus der Ruhe bringen.
Marco Rose lässt sich von den Spekulationen um seine Zukunft als BVB-Coach nicht aus der Ruhe bringen. © IMAGO/Eibner (Montage)
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BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl ließ am Samstag mit kryptischen Äußerungen zur Zukunft von Trainer Marco Rose aufhorchen. Der Dortmund-Coach reagierte darauf mit einer klaren Ansage.

Die Saison von Borussia Dortmund verlief enttäuschend. Auch das 3:1 gegen Greuther Fürth am Samstagnachmittag und die damit perfekt gemachte Vizemeisterschaft konnte darüber nicht hinwegtäuschen. Der BVB war in Champions- und Europa League früh gescheitert, konnte dem FC Bayern in der Bundesliga abermals nicht Paroli bieten und musste im DFB-Pokal als Titelverteidiger gegen Zweitligist FC St. Pauli die Segel streichen. Diskussionen um den Job von Trainer Marco Rose keimten immer wieder auf, zumal auch BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl am Samstag ein klares Bekenntnis zum 45-Jährigen vermied.

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Rose selbst will von einem wackligen Trainerstuhl jedoch nichts wissen. "Ich weiß: Es gibt viele Leute, die sagen, dass ich möglicherweise nicht der Richtige bin", aber: "Ich bin nächstes Jahr Trainer von Borussia Dortmund", erwiderte der BVB-Coach trotzig auf entsprechende Fragen am Sky-Mikrofon und betonte sein "vertrauensvolles" Verhältnis zu Dortmund-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Noch-Sportdirektor Michael Zorc und dessen designierten Nachfolger Kehl. So freue er sich, in der kommenden Saison seine Arbeit bei den Westfalen fortsetzen zu können. Der Grund: "Weil ich ein hervorragendes Verhältnis zu meiner Mannschaft habe und weil ich Dinge auf den Weg bringen möchte", so das klare Rose-Statement.

Die Spekulationen um seine Zukunft nehme er "relativ entspannt" wahr. "Wir sind Vizemeister und haben 66 Punkte. Das sind glaube ich jetzt schon mehr, als in der letzten Saison", zog der Dortmund-Coach ein versöhnliches Saison-Fazit, obwohl der BVB "in allen Cup-Wettbewerben schwer enttäuscht habe".

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Auch eine kleine Kampfansage ließ sich Rose, der zu Saisonbeginn von Bundesliga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach verpflichtet wurde, noch entlocken. "Wir werden mit einer Menge Power in die neue Saison gehen und ambitioniert sein als Borussia Dortmund, versprochen." Dann kann der BVB nach der bereits vor dem Fürth-Spiel gesicherten Champions-League-Qualifikation auf internationalem Parkett für Wiedergutmachung sorgen – und möglicherweise einen neuen Angriff auf Branchenprimus FC Bayern wagen.