12. Mai 2021 / 09:51 Uhr

Trainer Deion Nassar hat den Schritt zum FSV Germendorf nicht bereut

Trainer Deion Nassar hat den Schritt zum FSV Germendorf nicht bereut

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
Deion Nassar, Trainer FSV Germendorf
Elf Pflichtspiele stand Deion Nassar als Trainer für den FSV Germendorf bisher an der Seitenlinie. © Verein
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Kreisliga West Oberhavel/Barnim: Der 26-Jährige übernahm das Amt beim Verein aus Oberhavel vor der Saison. Coach und Team hoffen nach dem coronabedingten Abbruch der Saison 2020/21 noch auf Fortsetzung des Kreispokal, denn da steht der FSV bereits im Achtelfinale.

Vier Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen: So lautete die Bilanz von Fußball-Kreisligist FSV Germendorf in der Weststaffel des Fußballkreises Oberhavel/Barnim in der mittlerweile abgebrochenen Saison 2020/21. Dies machte am Ende 14 Punkte und Rang sechs. Durch den Abbruch endete auch die Premierensaison von FSV-Trainer Deion Nassar vorzeitig. Denn der heute 26-Jährige übernahm das Amt vor der Spielzeit 2020/21 von Heino Sandig und coachte erstmalig eine Männermannschaft. „Ich möchte mich als junger Trainer im Männerbereich etablieren und freue mich schon sehr auf die Aufgabe“, sagte Nassar vor dem Saisonstart und ergänzte: „Wir wollen uns bestmöglich präsentieren und guten Fußball zeigen.“

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Knapp ein Jahr später zieht Nassar ein positives Fazit der vergangenen Spielzeit im Punktspielbetrieb: „Die Spieler haben es mir relativ einfach gemacht, hatten Bock und wir kamen schnell auf einen Nenner.“ Dennoch dauerte es etwas, ehe die Germendorfer das System und die Art und Weise, wie der neue FSV-Coach spielen lassen wollte, verinnerlicht hatten. Denn nach einem „holprigen Start“ (Nassar) und nur vier Punkten aus vier Partien zum Auftakt wurde es immer besser. Nach dem 1:1 gegen Eintracht Wandlitz II folgten für die Germendorfer drei Siege (2:1 gegen Fortuna Glienicke II, 2:1 gegen FSV Basdorf, 5:1 gegen Löwenberger SV) in Serie. „Wir hatten einen richtig guten Lauf. Daher kam die Corona-Pause dann mehr als blöd, zumal wir noch gegen viele Teams von oben gespielt hätten“, sagt der FSV-Trainer, der nach jetzigem Stand auch in der nächsten Saison in der Verantwortung beim Verein aus Oberhavel stehen wird.

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Noch richtet sich der Fokus der Germendorfer nicht gänzlich auf die kommende Saison, die laut Rahmenterminplan planmäßig im August starten soll. Denn der Verein ist noch im Kreispokal vertreten, wo er aktuell im Achtelfinale des Cupwettbewerbes steht. Einen möglichen Kontrahenten gibt es noch nicht, da die Auslosung noch nicht stattfand. Während die Meisterschaft abgebrochen worden ist, trifft das für den Kreispokal also nicht zu.

74-Akteur Patrick Tietz (l.) bedrängt Deion Nassar.
Zeigte auch als Spieler seine Qualitäten auf dem Platz: Deion Nassar (r.). © Benjamin Feller

Der Verband würde diesen gerne sportlich beenden und hat dazu bis zum letzten Juli-Wochenende Zeit. „Wir sind heiß auf diesen Wettbewerb und machen auf jeden Fall mit, wenn es denn sportlich weiter geht“, sagt der FSV-Coach, der in seiner eigenen Laufbahn als Spieler für den Oranienburger FC Eintracht (Kreisklasse bis Brandenburgliga) kickte sowie für Landesligist SV Babelsberg 03 II. Zudem trainierte Nassar Teams im Nachwuchsbereich der Babelsberger, ehe der Wechsel in den Männerbereich im Vorjahr nach Germendorf folgte. „Es war an sich ein guter Schritt, um den Männerfußball als Trainer kennenzulernen. Ich bin zufrieden“, sagt der FSV-Trainer.