12. Juni 2019 / 12:35 Uhr

Trainer frustriert: SSC Palmberg Schwerin startet nicht in der Champions League

Trainer frustriert: SSC Palmberg Schwerin startet nicht in der Champions League

Sönke Fröbe
Ostsee-Zeitung
Schwerins Trainer Felix Koslowski (M.)
Schwerins Trainer Felix Koslowski (M.) © Krzysztof Widerski/PAP/dpa
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Die Hoffnungen des deutschen Volleyball-Vizemeisters auf einen Start in der Champions League haben sich zerschlagen. Die Schwerinerinnen sind stattdessen neben dem SC Potsdam für den CEV-Cup gemeldet. In der Königsklasse darf lediglich Meister Allianz MTV Stuttgart ins Rennen gehen.

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Volleyball-Vizemeister SSC Palmberg Schwerin startet in der kommenden Saison nicht in der Champions Legaue. Stattdessen hat das Team von Trainer Felix Koslowski, wie Ligakonkurrent SC Potsdam, für den CEV-Cup sind gemeldet. „Nach den großartigen Leistungen in der Champions League in der letzten Saison wäre es natürlich schön gewesen, wieder in der Königsklasse antreten zu können. Das geben die Regularien nun nicht her. Wir sind aber sicher, dass auch der CEV Cup ein sehr hochklassiger Wettbewerb wird und freuen uns ungemein auf spannende internationale Spiele“, sagt Schwerins Geschäftsführer Andreas Burkard.

Bei SSC-Chefcoach Felix Koslowski und seinem Team überwiegt Frust: „Wir sind brutal enttäuscht, nicht Champions League spielen zu können. Wir haben den Kader mit Blick auf die Königsklasse gebaut, weil wir gehofft hatten, noch reinrutschen zu können, hätten mit der Qualität und dem Niveau die realistische Chance gehabt, in einer guten Gruppe das Viertelfinale schaffen zu können. Es tut es jetzt extrem weh, keinen Startplatz zu bekommen. Es ist aber auch gerechtfertigt, dass wir als Liga von der CEV jetzt die Quittung dafür bekommen, die Champions League jahrelang vernachlässigt und die Plätze nicht genutzt zu haben. Uns allen muss bewusster werden, wie wichtig es ist, regelmäßig da mitzuspielen, um besser zu werden und bestehen zu können. Jetzt müssen wir es so akzeptieren und das Beste draus machen. Wenn wir die Ansetzungen stehen, kommen sicher auch der Fokus und die Motivation für den CEV Cup.“, erklärt der Cheftrainer.

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Die Schwerinerinnen hatten gehofft, dass es für Frauen-Teams aus der Bundesliga – wie im Vorjahr – zwei Startplätze in der Champions League geben würde. Der SSC war in der Gruppenphase Dritter geworden.

Die Ansetzungen für den zweithöchsten europäischen Cup-Wettbewerb werden am 26. Juni ausgelost.

In der Königsklasse gehen die Meister Allianz MTV Stuttgart (Frauen) und Berlin Recycling Volleys ins Rennen. Insgesamt werden fünf Frauen- und vier Männerteams aus den Volleyball-Bundesligen in der nächsten Saison international aktiv sein.

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