11. April 2021 / 18:45 Uhr

Trainer Grammozis nach Sieg gegen Augsburg optimistisch: Schalke "kann noch einige Punkte holen"

Trainer Grammozis nach Sieg gegen Augsburg optimistisch: Schalke "kann noch einige Punkte holen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Dimitrios Grammozis beglückwünscht den Schalker Siegtorschützen Suat Serdar.
Trainer Dimitrios Grammozis beglückwünscht den Schalker Siegtorschützen Suat Serdar. © IMAGO/Pool
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Nach 28 Spieltagen hat der abgeschlagene Tabellenletzte FC Schalke 04 seinen zweiten Sieg eingefahren. Mit 1:0 gewann das Team von Trainer Dimitrios Grammozis gegen den FC Augsburg. Für den Coach war es der erste Erfolg mit S04 - und er ist sicher, dass mit der richtigen Einstellung noch weitere folgen könnten.

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Noch scheint es beim FC Schalke 04 eine Resthoffnung auf den Klassenerhalt zu geben. Nach dem 1:0 (1:0) gegen den FC Augsburg am Sonntag war Trainer Dimitrios Grammozis optimistisch - es war der erste Sieg im fünften Spiel von ihm auf der Trainerbank des Bundesliga-Letzten und der überhaupt erst zweite Dreier in der laufenden Saison für die Königsblauen. "Es war ein sehr schönes Gefühl. Ich freue mich sehr für die Spieler", sagte der 42-Jährige bei Sky. Und weiter: "Man hat gesehen, dass Schalke gut Fußball spielen kann. Wir müssen die Spiele so annehmen wie heute, dann kann Schalke noch einige Punkte holen."

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Den goldenen Treffer zum knappen Sieg gegen den FCA erzielte Geburtstagskind Suat Serdar, der 24 Jahre alt wurde. Seinem Treffer ging tatsächlich ein Geschenk vom gegnerischen Torwart Rafal Gikiewicz aus, der eine flache Hereingabe nach vorne abklatschen ließ. "Das war ein klarer Fehler", erklärte der 33 Jahre alte Pole: "Ich nehme die Niederlage auf meine Kappe." Für Gikiewicz ist es mit Blick auf die Schalker ohnehin eine "Überraschung, dass sie ganz unten stehen", weil sie "genug Qualität" haben.

Grammozis: "Fortschritte in allen Bereichen"

Der Abstieg scheint bei 13 Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz, also Platz 16, sowie das rettende Ufer, also Platz 15, dennoch schon besiegelt. Darüber redete Coach Grammozis auch weniger. Ihm war es wichtig, die Entwicklung des Teams hervorzuheben. Die Spieler hätten "Fortschritte gemacht in allen Bereichen", machte er deutlich. "Die Jungs haben alles rausgehauen und brutale Leidenschaft an den Tag gelegt. Das war sicherlich auch ein Schlüssel zum Sieg." Für die verbleibenden sechs Spiele setzt Grammozis weiterhin auf großen Kampfesgeist der Mannschaft - ohne seine Arbeit zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Er sagte: "Ich kann nichts bei den Jungs wecken, was nicht da ist."