17. September 2020 / 06:48 Uhr

Ex-Bundesliga-Trainer Hannes Wolf über Entlassung beim KRC Genk: "Der Zeitraum ist schon krass"

Ex-Bundesliga-Trainer Hannes Wolf über Entlassung beim KRC Genk: "Der Zeitraum ist schon krass"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nach einem schwachen Saisonstart hat sich der belgische Erstligist KRC Genk von seinem deutschen Trainer Hannes Wolf getrennt.
Nach einem schwachen Saisonstart hat sich der belgische Erstligist KRC Genk von seinem deutschen Trainer Hannes Wolf getrennt. © dpa/Montage
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Nach nur fünf Spieltagen entlässt der belgische Top-Klub KRC Genk den deutschen Trainer Hannes Wolf. Dieser frühe Rauswurf überrascht den früheren Bundesliga-Trainer sehr. Im "Kicker" spricht der 39-jährige Coach über sein Aus in Genk.

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Den ehemaligen VfB- und HSV-Trainer Hannes Wolf hat das Aus beim KRC Genk nach nur fünf Spieltagen in der belgischen Liga überrascht. Er gebe dem Präsidenten Recht, dass die Mannschaft zum Saisonstart kämpferisch und spielerisch nicht gut gewesen sei. "Aber der Zeitraum ist schon krass, um das Ganze jetzt zu beenden, die Saison ist gerade mal fünf Wochen alt. Ich bin sicher, wir hätten die Wende geschafft", sagte der 39-Jährige dem Kicker. "Ich wäre gerne länger geblieben. Aber die Playoff-Plätze wurden um zwei auf die ersten vier Ränge verkürzt, da herrscht schon eine gewisse Nervosität im Klub."

Wolf, der im deutschen Profi-Fußball beim VfB Stuttgart und dem Hamburger SV gearbeitet hat, kann sich ein schnelles Engagement bei einem anderen Klub offenbar vorstellen. "Ich bin voller Energie und nach allen Seiten offen, eine Pause brauche ich sicher nicht gerade." Wolf hatte erst im November 2019 bei den Belgiern unterschrieben. Wegen des vorzeitigen Abbruchs der Pro League infolge der Corona-Pandemie verpasste er aber mit dem Meister der Saison 2018/2019 die europäischen Ränge.

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Neben Wolf musste auch sein Assistent Miguel Moreira den Klub mit sofortiger Wirkung verlassen. "Der KRC Genk wird sich die Zeit nehmen, nach einem neuen Trainer zu suchen, der unser Team wieder zu einem erkennbaren und kämpferischen Ganzen machen kann", heißt es in einer Mitteilung des Klubs. Co-Trainer Domenico Olivieri fungiert vorerst als Cheftrainer. Unterstützung erhält der frühere Reserve-Trainer des Vereins von Ex-Profi Michel Ribeiro.