12. Januar 2020 / 12:41 Uhr

Trainer Heiko Weber hört zum Saisonende in Meuselwitz auf

Trainer Heiko Weber hört zum Saisonende in Meuselwitz auf

Jörg Wolf
Leipziger Volkszeitung
Heiko Weber, Trainer des ZFC Meuselwitz.
Trainer Heiko Weber wird zum Saisonende seine Tätigkeit bei Regionalligist ZFC Meuselwitz beenden. © Mario Jahn
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Der 54-jährige Übungsleiter stand über fünf Jahre an der Seitenlinie des Regionalligisten und sucht nun eine neue sportliche Herausforderung. 

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Meuselwitz. Die Nachricht verbreitete sich in Fußball-Meuselwitz wie ein Lauffeuer: Der Cheftrainer von Regionalligist ZFC Meuselwitz, Heiko Weber, wird seinen bis 30. Juni diesen Jahres laufenden Vertrag nicht verlängern und den Verein ach Saisonende verlassen. ZFC-Präsident Hubert Wolf bestätigte gegenüber dem SPORTBUZZER die Personalie. „Diese Entscheidung hat aber Heiko selbst getroffen, weil er eine neue berufliche Herausforderung als Fußballlehrer suchen will. Wir respektieren diese Entscheidung. Am Mittwoch haben wir die Mannschaft gemeinsam darüber informiert“, so Wolf.

An der Arbeit des 54-Jährigen an der Schnauder habe es nicht gelegen. „Wir sind ja freundschaftlich verbunden und es ist beileibe kein Zufall, dass Heiko fünf Jahre lang die Geschicke der ersten Mannschaft inne hat. Ab es gibt auch gewisse Automatismen, die sich im Laufe einer so langen Zeit ein wenig einschleifen. Da kann ein neuer Trainer auch neue Impulse setzen“, so der ZFC-Boss weiter.

Angebote von Zweit- und Drittligisten

Auf die Suche nach einem Nachfolger, der ab der Spielzeit 2020/2021 das Zepter übernimmt, werde man sich jetzt in aller Ruhe machen. „Wir haben dafür ja ein halbes Jahr Zeit“, so Wolf. Die Entscheidung sei im zurückliegenden Herbst herangereift, sagt Heiko Weber. „Ich will einfach noch einmal etwas Neues probieren, eine weitere Herausforderung wagen“, fügt der 54-Jährige hinzu. Gleichzeitig bestätigte Weber, dass ihm auch Angebote von Zweit- und Drittligisten vorgelegen haben. "Aber das waren vereinzelte Angebote und noch nichts Konkretes. Ich werde mich auch in aller Ruhe umschauen und sehen, was so kommt.“

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Mit dem ZFC verbindet den Fußballlehrer weitaus mehr, als ein pures Angestelltenverhältnis. „Hier herrschen ideale Arbeitsbedingungen und ein familiärer, ja freundschaftlicher Umgang. Ich bin unglaublich dankbar dafür, wie man mir auch immer den Rücken freigehalten hat und auch hinter mir stand, wenn es nicht so lief. Andere Vereine haben in fünf Jahren gleich fünf oder noch mehr Trainer verschlissen.“

Vorerst will sich Weber aber mit aller Kraft der Rückrundenvorbereitung sowie der zweiten Saisonhälfte beim ZFC widmen. Dass die Mannschaft angesichts des anstehenden Trainerwechsels nun schwächeln könnt, befürchten weder Weber noch Wolf. „Ich haben hier eine Supertruppe mit Ehrgeiz, die alles gibt“, sagt Heiko Weber. „Die Jungs sind Profis, wollen sich mit guten Leistungen auch für neue Herausforderungen anbieten und spielen ja auch um Punktprämien“, so Wolf

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