13. März 2019 / 10:41 Uhr

Trainer-Historie: Erst drei Cheftrainer des VfL Wolfsburg gingen zum Saisonende 

Trainer-Historie: Erst drei Cheftrainer des VfL Wolfsburg gingen zum Saisonende 

Andreas Pahlmann
Erik Gerets, Felix Magath und Klaus Augenthaler sind die einzigen Trainer, die den VfL Wolfsburg am Saisonende verlassen haben. 
Erik Gerets, Felix Magath und Klaus Augenthaler sind die einzigen Trainer, die den VfL Wolfsburg am Saisonende verlassen haben.  © imago/Pressefoto Baumann/Christian Schroedter/Rust/Sportimage/Montage
Anzeige

Nun ist es amtlich: Bruno Labbadia wird den VfL Wolfsburg zum Ende der Spielzeit verlassen. Vor ihm haben die Wölfe erst drei Trainer am Saisonende verlassen - Erik Gerets, Klaus Augenthaler und Felix Magath. Die restlichen Übungsleiter des VfL flogen vorzeitig raus. 

Anzeige
Anzeige

Dass ein Trainer zum Ende einer Saison geht, ist in der Fußball-Bundesliga eher die Ausnahme – da machte der VfL in seiner Geschichte keine Ausnahme. Wenn Bruno Labbadia im Sommer Wolfsburg verlässt, wird er erst der vierte Übungsleiter sein, dessen Amtszeit ein quasi „reguläres“ Ende findet.

Gerets, Augenthaler und Magath gingen am Saisonende

Der erste, dem das gelang, war Erik Gerets – und sein Fall erinnert an die aktuelle Labbadia-Diskussion. Von Manager Peter Pander verpflichtet, kam der Belgier mit dessen Nachfolger Thomas Strunz nicht klar und ging am Ende der Saison 2003/04; die Entscheidung fiel damals aber erst nach der Saison.

Nicht so freiwillig ging Klaus Augenthaler, unter dem der VfL 2006 den Klassenerhalt am letzten und ein Jahr später am vorletzten Spieltag sicherte. Sein Abschied wurde wenig stilsicher in seiner Anwesenheit nach dem letzten Spieltag 2007 vom Verein verkündet, war zu diesem Zeitpunkt aber keine Überraschung mehr.

Mehr zum VfL Wolfsburg

Der dritte und bisher letzte Coach, der „geordnet“ ging, war vor zehn Jahren Felix Magath. Er verkündete in der Saison 2008/09 nach dem 30. Spieltag seinen Wechsel zu Schalke 04, bei dem ihm eine Klausel im VfL-Vertrag half. Meister wurde er mit dem VfL dennoch.

Wolf negatives Beispiel

Dass das frühe Verkünden eines Trainer-Abschieds nicht immer gut ausgeht, zeigte sich am Beispiel Wolfgang Wolf. Dass der bis heute ausdauerndste VfL-Coach (fünf Jahre im Amt) gehen muss, wurde in der Winterpause 2002/03 verkündet. Doch die Verbindung hielt nicht bis zum Saisonende, im März musste Wolf nach einem 1:1 in Nürnberg gehen.

Vorzeitig raus flogen beim VfL die Cheftrainer Willi Reimann, Jürgen Röber, Holger Fach, Armin Veh, Steve McClaren, Felix Magath (zweite Amtszeit), Dieter Hecking, Valerién Ismaël und Andries Jonker; Martin Schmidt trat vor gut einem Jahr freiwillig zurück.

Bruno Labbadias Jahr beim VfL Wolfsburg in Bildern:

Am 20. Februar wird Bruno Labbadia als Cheftrainer des VfL Wolfsburg verpflichtet. Er übernimmt das Team im Absteigskampf: Wolfsburg hat seinerzeit 24 Punkte nach 23 Spieltagen und steht auf dem 14. Platz – nur einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt. Zur Galerie
Am 20. Februar wird Bruno Labbadia als Cheftrainer des VfL Wolfsburg verpflichtet. Er übernimmt das Team im Absteigskampf: Wolfsburg hat seinerzeit 24 Punkte nach 23 Spieltagen und steht auf dem 14. Platz – nur einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt. ©
Anzeige

ANZEIGE: #GABFAF-Hoodie für 20 Euro! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Wolfsburg/Gifhorn
Sport aus aller Welt