18. Mai 2019 / 19:20 Uhr

Trainer Labbadia nach Wolfsburg-Sieg: "Und jetzt lassen wir die Sau raus"

Trainer Labbadia nach Wolfsburg-Sieg: "Und jetzt lassen wir die Sau raus"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bruno Labbadia wird von seinen Spielern des VfL Wolfsburg gefeiert.
Bruno Labbadia wird von seinen Spielern des VfL Wolfsburg gefeiert. © 2019 Getty Images
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So viele Tore schießt man nicht an jedem Spieltag. Mit 8:1 fegte der VfL Wolfsburg den FC Augsburg vom Platz. Während VfL-Trainer Labbadia feiern geht, ist Augsburgs Coach Martin Schmidt bedient: "Ich muss mich für die Liga entschuldigen." 

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Des einen Freud', des anderen Leid. So lässt sich der 8:1-Spielstand aus Trainersicht vermutlich am besten beschreiben. Während Augsburgs Trainer Martin Schmidt nach einer desolaten Leistung seiner Mannschaft sich erklären muss, lässt sich Bruno Labbadia feiern.

"Das war nicht konkurrenzfähig"

"Das war unser allerletztes Aufgebot, trotzdem darf so etwas nicht passieren, auch nicht am letzten Spieltag", konstatiert Schmidt. Er könne gar nicht glauben, dass seine Mannschaft laut Statistik 52 Prozent der Zweikämpfe gewonnen hätte: "Gefühlt war es 25 zu 75 Prozent gegen uns". Unzufrieden war er vor allem mit der Mentalität seiner Spieler, nicht alle waren auf dem Platz, "das war nicht konkurrenzfähig". Dennoch verspricht er: "Wir werden in der neuen Saison anders zurückkommen."

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"Und jetzt lassen wir die Sau raus"

Einen Grund zu feiern hatte hingegen Bruno Labbadia, nach dem Spiel ließ er sich von seinen Spielern hochleben. "Ein schöner Tag heute, alles, was man in der ganzen Saison gesehen hat, haben wir heute noch einmal in die Waagschale geworfen: Kampfbereitschaft, Pressing, immer dran bleiben. So ein Spiel hinzulegen, hätte man sich gar nicht erträumen können", erklärt er. Der 53-Jährige sei dankbar für die Zeit und stolz auf die Entwicklung seines Teams: "Nach den zwei Jahren des VfL jetzt in Europa zu sein, ist hammermäßig gut. Und es heißt ja immer, ein Werksklub hat keine Emotionen, aber ich habe hier so viel Emotion erlebt, das nehme ich mit. Und jetzt lassen wir die Sau raus."