16. April 2020 / 13:32 Uhr

Ex-Bundesliga-Trainer Weinzierl zur Job-Suche: "Corona-Problematik erschwert das"

Ex-Bundesliga-Trainer Weinzierl zur Job-Suche: "Corona-Problematik erschwert das"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Job-Suche von Trainer Markus Weinzierl wird durch die Corona-Krise erschwert.
Die Job-Suche von Trainer Markus Weinzierl wird durch die Corona-Krise erschwert. © 2019 Getty Images
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Zuletzt war Markus Weinzierl Trainer in der Bundesliga beim VfB Stuttgart. Nun sucht er nach einer neuen Aufgabe. Aktuell macht dabei aber die Corona-Krise Probleme, wie der 45-Jährige verriet. Er hofft aber auch auf positive Auswirkungen der Krise.

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Trainer Markus Weinzierl glaubt, dass die Corona-Krise seine Rückkehr in das Fußball-Geschäft erschwert. "Ich war in sehr guten Gesprächen mit zwei Vereinen vor der Corona-Krise. Jetzt muss man schauen, was die Zeit generell mit dem Fußball macht", sagte der 45-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Es ist sehr schwierig, in der aktuellen Situation die Zukunft vorauszusagen. Der Markt ist ja - wie fast alles in der Gesellschaft - zum Erliegen gekommen. Die Corona-Problematik erschwert das natürlich schon."

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Seine Einschätzung bestätigte auch der Präsident des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer: "Das ist für alle, die auf ein Engagement warten, von Nachteil, weil kein Verein planen kann", sagte Lutz Hangartner.

Weinzierl hofft aber, dass sich der Fußball durch die Corona-Krise auch zum Positiven verändert. "Ich habe die Hoffnung, dass man durch die aktuelle Phase wieder besonnener und der Umgang miteinander besser wird", sagte der frühere Trainer des VfB Stuttgart, des FC Schalke 04 und des FC Augsburg: "Ich hoffe auch, dass die Egoismen im Fußball vielleicht ein bisschen weniger werden."

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Am 20. April 2019 hatte sich der VfB im Abstiegskampf der Bundesliga von Weinzierl getrennt, seitdem hat der Straubinger keinen neuen Posten bekommen. "Ich hätte, wenn ich 100-prozentig gewollt hätte, etwas machen können", sagte er. "Das Richtige wird wieder kommen und dann wird es auch weitergehen. Ich bin offen für das In- und Ausland. Aber ich spüre keinen Druck."