24. Juli 2022 / 20:12 Uhr

Trainer Niko Kovac muss Wolfsburg-Kader ausdünnen: "Das sind die schlimmsten Gespräche"

Trainer Niko Kovac muss Wolfsburg-Kader ausdünnen: "Das sind die schlimmsten Gespräche"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Niko Kovac folgte als Trainer beim VfL Wolfsburg auf Florian Kohfeldt.
Niko Kovac folgte als Trainer beim VfL Wolfsburg auf Florian Kohfeldt. © IMAGO/regios24
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Eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel hat der VfL Wolfsburg einen XXL-Kader mit 35 Profis. Zu viel für den neuen Trainer Niko Kovac, der einigen Spielern in Gesprächen einen Wechsel nahelegen will. 

Der VfL Wolfsburg möchte sich bis zum Ende der Transferfrist am 1. September noch von mehreren Spielern trennen. "Wir haben einen großen Kader, einen zu großen Kader. Wir müssen den schon runterreduzieren", sagte Trainer Niko Kovac am Samstag nach dem 4:0-Sieg im letzten Testspiel der Saisonvorbereitung gegen den englischen Premier-League-Klub FC Brentford.

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"Ich muss Gespräche führen, die einem Menschen und einem Trainer wenig Spaß machen. Das sind die schlimmsten Gespräche, die man führen muss", erklärte der Trainer weiter. "Aber ich muss den Spielern auch sagen, wie es aussieht. Ich könnte auch schweigen – aber das bringt gar nichts. Ich muss den Spielern schon mitteilen, was für sie vielleicht besser wäre."

Eine Woche vor dem DFB-Pokalspiel beim FC Carl Zeiss Jena (Samstag, 18 Uhr/Sky) gehören 35 Spieler zum Wolfsburger Profikader. Ein weiterer Innenverteidiger soll noch dazukommen. Renato Steffen, Elvis Rexhbecaj, Jerome Roussillon und der zuletzt wegen einer Erkrankung fehlende Marin Pongracic sind die ersten Kandidaten für einen Wechsel. Sie alle wurden für das Brentford-Spiel nicht nominiert. Kevin Mbabu steht vor einem Transfer zum FC Fulham. Auch die schon in der vergangenen Saison verliehenen Josip Brekalo und Josuha Guilavogui dürften sich nach anderen Klubs umschauen.

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Der vom VfB Stuttgart zurückgekehrte Omar Marmoush wird ausgerechnet vom Testspiel-Gegner Brentford umworben. Den Ägypter möchte Kovac aber genauso behalten wie den Stürmer Bartosz Bialek. An eine Ausleihe des 20 Jahre alten Polen "verschwende ich keinen Gedanken", sagte Kovac. "Ich bin froh, dass wir ihn haben."