06. November 2020 / 12:06 Uhr

Trainer Norman Bock vom TSV Vineta Audorf: "Bin dankbar, dass wir in der Nord-Ost-Staffel spielen"

Trainer Norman Bock vom TSV Vineta Audorf: "Bin dankbar, dass wir in der Nord-Ost-Staffel spielen"

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
TSV-Trainer Norman Bock ist mit dem Saisonstart bisher sehr zufrieden.
TSV-Trainer Norman Bock ist mit dem Saisonstart bisher sehr zufrieden. © Mahnkopf
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35-jähriger Trainer des Verbandsligisten zieht ein positives Fazit nach sechs Spieltagen

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Vier Spiele konnte Verbandsligist TSV Vineta Audorf in der Nord-Ost-Staffel erst absolvieren und jetzt kommt von Seiten des SHFV die Corona-Pause. Für TSV-Coach Norman Bock sind diese vier Begnungen durchaus positiv verlaufen. Drei Siege und ein Unentschieden können die Vineten verbuchen. "Ich plädiere für einen Abbruch der Saison, dann wären wir aufgestiegen", grinst der 35-jährige Übungsleiter und ergänzt: "Nein, im Ernst. So ein Start ist natürlich gut. Wenn du die Spiele verlierst, ist es umso schwieriger, aus dem Tabellenkeller zu kommen. Wir sind wirklich auf allen Positionen gut besetzt und die Truppe ist im kollektiv gereift", so der zweifache Familienvater. Vier Gegentreffer ließ der überragende TSV-Keeper Michael Schmidt erst zu. Das bedeutet Bestwert in der Spielklasse. "Er ist ein wahrer Glückgriff für uns. Viele haben ihn gar nicht auf dem Radar, aber er hat schon in der Sachsenliga beim BSC Freiberg und in der Jugend bei Lokomotive Leipzig gespielt", weiß Bock.

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Das sein Team jetzt wieder in die Zwangspause muss, findet der DFB-Elite-Jugend-Lizenz-Inhaber nicht weiter tragisch. "Natürlich nervt es, aber jetzt haben wir eine klare Aussage erhalten. Die Vereine haben unterschiedliche Trainingsbedingungen und ich denke, es würde zu einer Wettbewerbsverzerrung kommen. Wann und wie hätten wir Ende November wieder hochfahren sollen", äußert sich Bock zur aktuellen Lage und sieht die Verbandsliga Nord-Ost als sehr ausgeglichen an. "Also erstmal muss ich sagen, dass ich Jubelsprünge gemacht habe, als die Einteilung der Staffeln öffentlich wurde. Wir waren letzte Saison in der Nord-Staffel. Da fährst du 1 Stunde und 45 Minuten zu einem Auswärtsspiel, bekommst eine 0:3-Klatsche und darfst wieder so lange nach Hause fahren. Das hat wenig Sinn gemacht. Wir fühlen uns in dieser Klasse pudelwohl. Jeder kann jeden schlagen. Ich finde alles sehr ausgeglichen", erklärt Bock, der seiner Mannschaft eine gute Entwicklung bescheinigt.

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"Die jungen Spieler haben körperlich gut zugelegt und sind zu Herrenspielern gereift und die erfahrerenen Jungs halten den Laden zusammen", sagt Bock. Im neunten Jahr steht der Übungsleiter an der Seite des Clubs an der A7 und kann sich ein Ende noch nicht vorstellen. "Man bekommt die volle Rückendeckung hier im Verein. Wir werden hervorragend unterstützt, auch in dieser Corona-Zeit. Das Hygienekonzept ging bisher voll auf. Wir ziehen uns in drei Kabinen um. Das ist mit Sicherheit nicht normal und diese Voraussetzung hat nicht jeder Verein", weiß der Kreislehrwart.

Als Überraschungsteam sieht er momentan die SG Eckernförde/Fleckeby. "Die spielen als Aufsteiger einen guten Ball und werden ihre Punkte holen. Das ist jedoch nicht so überraschend für mich. Ich denke, wir laufen als Tabellennachbarn um die Plätze 4-5 am Saisonende ein", so Bock abschließend.