16. Februar 2021 / 20:02 Uhr

Ralf Rangnick kündigt Trainer-Comeback an: "Hoffentlich zur nächsten Saison möglich"

Ralf Rangnick kündigt Trainer-Comeback an: "Hoffentlich zur nächsten Saison möglich"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ralf Rangnick will wieder ins Trainergeschäft einsteigen.
Ralf Rangnick will wieder ins Trainergeschäft einsteigen. © IMAGO/Martin Hoffmann
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Ralf Rangnick drängt zurück auf die Trainerbank. Der 62-Jährige kündigt an, dass er zu kommenden Saison wieder einen Job übernehmen wolle und flirtet mit der Bundesliga und der Premier League. Zuletzt gab es aber auch Spekulationen darüber, dass Rangnick ein Kandidat beim DFB werden könnte.

Rund zweieinhalb Jahre nach seinem Abschied von RB Leipzig drängt es Ralf Rangnick offenbar zunehmend zurück auf die Trainerbank. "Das ist durchaus vorstellbar und hoffentlich zur nächsten Saison möglich", sagte der 62-Jährige bei Sky und betonte, dass "die Aufgabe stimmig sein" müsse. Bevorzugte Ziele des Coaches sind offenbar die Bundesliga und die englische Premier League. "Rein sprachlich betrachtet, kommen eigentlich nur Deutschland und England in Frage", meinte Rangnick und deutete an, dass man eine neue Sprache natürlich lernen könne, dies mit Blick auf seine zeitnah geplante Rückkehr aber zu Problemen führen könne.

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Rangnick hatte nach seinem Engagement in Leipzig die Fußball-Projekte des Red-Bull-Konzerns in Brasilien und den USA betreut. Im vergangenen Sommer beendete er dort seine Tätigkeit. Danach wurde der erfahrene Coach, der in der Bundesliga unter anderem für Schalke 04, die TSG Hoffenheim und den VfB Stuttgart arbeitete, lange mit der AC Mailand in Verbindung gebracht. Zuletzt erklärte Rangnick selbst, dass er fast beim FC Chelsea gelandet wäre. Dort übernahm allerdings Thomas Tuchel das Traineramt.

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Auch beim Deutschen Fußball-Bund war Rangnick in den vergangenen Monaten im Gespräch. Ob die Spekulationen um eine Übernahme des Jobs als Nationaltrainer wieder aufflammen, dürfte vom Abschneiden des DFB-Teams bei der anstehenden Europameisterschaft und den Entwicklungen rund um Joachim Löw abhängen. DFB-Direktor Oliver Bierhoff hatte Ende des vergangenen Jahres bestätigt, dass es einen Austausch mit Rangnick gab.