24. August 2020 / 18:58 Uhr

Erstes Training auf anderem Platz: Rasen-Umzug nach Bad Waltersdorf hat sich für Hannover 96 gelohnt 

Erstes Training auf anderem Platz: Rasen-Umzug nach Bad Waltersdorf hat sich für Hannover 96 gelohnt 

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Am Montagnachmittag trainierten die 96-Profis in Bad Waltersdorf. Der Rasen dort war deutlich besser.
Am Montagnachmittag trainierten die 96-Profis in Bad Waltersdorf. Der Rasen dort war deutlich besser. © Florian Petrow
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Am Montagnachmittag trainierten die Profis von Hannover 96 auf dem Platz in Bad Waltersdorf, weil die Anlage in Stegersbach in keinem guten Zustand ist. Vorteil des Umzuges: In Bad Waltersdorf dürfen auch Zuschauer dabei sein. 

Nach dem es am Montagvormittag Theater um den Zustand des Platzes in Stegersbach gab, trainierte die Mannschaft von Trainer Kenan Kocak am Nachmittag in Bad Waltersdorf. Der Platz, der rund 15 Minuten Fahrzeit weiter vom Hotel der 96-Profis entfernt ist als die Anlage des SV Stegersbach, ist in einem guten Zustand.

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Die Spieler schienen dankbar über den Platzwechsel in den Nachbarort. Mike Frantz machte um 16 Uhr als Erster den Handflächentest: schön grün, schön kurz, gerade bewässert, lückenloses Grün. Passt.

Dirk Tietenberg über die neue Trainingsstätte von 96

Am Montagnachmittag standen für das Team von Kocak Zweikämpfe auf dem Programm, zudem gab es drei Sechser-Teams, die gegeneinander spielten. Einen guten Eindruck machte der japanische Neuzugang Sei Muroya. Der Verteidiger erzielte auch einen Treffer.

Der Trainingsplatz-Umzug hatte auch einen weiteren Vorteil. Im Thermenstadion in Bad Waltersdorf dürfen anders als in Stegersbach Fans zusehen, denn es gibt die Möglichkeit, die Plätze nach Corona-Vorgaben auf der Tribüne zuzuweisen. Tatsächlich war ein kleinere Gruppe junger 96-Fans mitgereist – und schaute bei der Nachmittagseinheit zu.

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Es gab aber auch den ersten Ausfall: Torwart Michael Ratajczak blieb am Montagnachmittag mit Rückenproblemen im Hotel. Linton Maina (Unterschenkelprellung) stieg aufs Rad und trainierte so für sich.